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Sonntag, 4.9.2011

Heute machten wir uns auf nach Essen, um das letzte Hauptrundenspiel der Mavericks bei den Assindia Cardinals anzusehen. Es sollte ein Spiel ohne statistische Bedeutung werden, denn die Gastgeber konnten keinen anderen Tabellenplatz als den letzten erreichen, wie auch die Mavericks ihren 2. Platz nicht mehr verlieren.

Das Spiel begann mit 60 Minuten Verspätung, weil beide Teams in weißen Hemdchen auflaufen wollten. So mussten Betreuer zurück nach Mönchengladbach fahren und Alternativtrikots heranschaffen. Warum nicht die Cardinals auf ihre blauen zurückgegriffen haben, ist nicht überliefert. So trugen die Gäste diesmal ein ungewohntes rot.

Aufgrund des geringen Wertes dieser Begegnung wurden einige Leistungsträger auf Gladbacher Seite geschont, so standen u.a. Londen Fryar, Adam Goloboski, Murat Senem und Rodney Kinlaw in „zivil“ an der Seitenlinie, und auch Quarterback Colin Clancy blieb ohne Einsatz.

Und die Gastgeber legten gleich los, konnten die Defense der Jungstiere mehrfach über außen und mit weiten Runs überrumpeln und verdient bereits im ersten Quarter 2 Touch Downs vorlegen, ehe Quarterback Fabian Schorn die ersten Punkte für die Mavericks erlaufen konnte – 19 Sekunden vor dem ersten Seitenwechsel. Doch mit einem Kickoffreturn und Run über die gesamte Spielfeldlänge war erneut Lee für die Cardinals erfolgreich. Im zweiten Abschnitt egalisierten sich beide Teams weitestgehend, bis erneut kurz vor dem Ende niemand Malone aufhalten konnte,

der sehr viel Raum erlief, bevor wieder Lee den Pass in der Endzone fangen konnte zum Pausenstand von 28:7.

In der Kabine wird die Coachingcrew der Jungstiere die passenden Worte gefunden haben, denn in der 2. Spielhälfte lief dann mehr zusammen, nach 2 Minuten hatte man sich zur Endzone vorgearbeitet (viele Raumgewinne durch McCardle), und Schorns Pass in die Endzone erreicht Receiver Helmedag zum zweiten Gladbacher Touch Down. Doch Malone und Lee hatten noch genügend im Tank, um sich wieder über die Außen an der Mavericks Defense vorbei und das Ei in die Endzone zu bringen. Mit 35:14 wurden ein letztes Mal die Seiten gewechselt.

Der letzte Abschnitt war das Quarter das John McCardle – er hatte seinen Turbo wohl etwas später gestartet als Malone und Co. Bis gut 4 Minuten vor dem Ende konnte McCardle 3 Touch Downs erlaufen zum 35:34 Spielstand. Statt des hier üblichen Kick für den Zusatzpunkt versuchten die Mavericks eine Two-Point-Conversion, die allerdings misslang. Schlimmer noch: der anschließende Kickoff misslang ebenfalls, was die Cardinals nochmals in eine gute Ausgangsposition brachte. Und dem Spielverlauf entsprechend konnten sie dieses Missgeschick auch ausnutzen, als Sarver mit einem 25 yd Run den Zählerstand für die Gastgeber auf 42:34 schraubte. Es waren nur gut 2 Minuten vergangen, ebenso viel verblieb noch auf der Uhr. Jetzt wurde es dramatisch: immer wieder viel Raumgewinn durch wen wohl? Natürlich McCardle. Nachdem anfangs die Mavericks durch die Unparteiischen benachteiligt schienen, hatten sie Sekunden vor dem Ende das Glück doch auf ihrer Seite, die Schiris sahen ein Foul der Gastgeber, Gladbach bekommt beim Stand von 0:00 auf der Spielzeituhr ein neues First Down 17 yd vor der Grundlinie, Schorn mit dem zielgenauen Pass auf Ott, der sich in die Endzone schmeißt.

Auch der Zusatzspielzug darf noch ausgeführt werden, und McCardle erreicht knapp an der Seitenauslinie laufend nochmals das gelobte Land – machte ein 42:42 in der Endabrechnung.

So konnte die „zweite Garnitur“ der Mavericks durch die grandiose Aufholjagd im Schlussabschnitt mit einem blauen Auge im roten Trikot die Hauptrunde abschließen. Die Assindia Cardinals haben sich mit einem schönen Spiel und viel Einsatz und Siegeswillen heute erhobenen Hauptes aus der 1. Liga verabschiedet. Sie wollen ohne Relegation in die 2. Liga absteigen.

Alle Fotos vom Spiel der Assindia Cardinals Essen gegen die Mönchengladbach Mavericks gibt es HIER

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Sonntag, 7.8.2011


Zum Derby der Aufsteiger fuhren wir am Sonntag Nachmittag nach Benrath zum Kräftemessen des Drittplatzierten Gastgeber Düsseldorf Panther mit den in der Tabelle einen Platz vor ihnen stehenden Mönchengladbach Mavericks. Unter diesen Voraussetzungen und vor der Rekordkulisse von 3580 Zuschauern sollte es ein spannendes Spiel werden, wobei die Statistik der bisherigen Begegnungen für den Gast von der anderen Rheinseite sprach (in den 3 Spielen der jüngsten Vergangenheit waren die Panther jedes Mal als 2. Sieger vom Platz gegangen).

Vor ständig wechselnden Lichtverhältnissen – strahlender Sonnenschein wechselte mit dunklen Wolken ab, aber zum Glück blieb es trocken – sah auch das Spiel ständig wechselnde Angriffsrechte und wenig Raumgewinn auf beiden Seiten. Nach einem früh gefangenen Punt konnte Jungstier Adam Goloboski das Spielgerät mit einem gut 30 Yards-Run zum erstmaligen Punktgewinn in die Endzone tragen, da waren gerade einmal 2:15 Min. gespielt. Den Gastgebern gelang nicht wirklich viel, und schon bald durfte wieder die Defense der Raubkatzen auf den Rasen. Nachdem Running Back Rodney Kinlaw in mehreren Spielzügen den Stieren einiges an Raumgewinn erlaufen und erarbeiten konnte,

war es sein Kollege John McCardle, der mit einem seiner genialen Sprints und dem Ei unter dem Arm das Ziel erreichte und die Uhr auf 0:14 stellte (nach jeweiligem Zusatzkick, die heute, um es vorwegzunehmen, allesamt ihr Ziel fanden). Das sollte auch der Stand zum Seitenwechsel sein.

Im zweiten Abschnitt das gleiche Bild, die Panther bemüht, die Gäste erfolgreich. Diesmal war es ein Passspielzug, den Wide Receiver Christoph Würz zum Punktgewinn abschloss. Die Gastgeber hatten heute Probleme mit dem Passspiel, und es war fast die Spielmitte erreicht, als ihnen erstmalig ein kompletter Pass gelang. Damit hatten die Gladbacher in dieser Phase offensichtlich nicht gerechnet, denn Düsseldorfs Wide Receiver Estrus Crayton konnte erst knapp vor der Endzone gestoppt werden.

Die verbliebenen 13 Yards indes schafften die Panther nicht mehr. Ein Fieldgoal der Gladbacher kurz vor der Pause zählte wegen unkorrekter Ausführung nicht.

Der dritte Abschnitt plätscherte irgendwie vor sich hin. Einen Aufreger gab es, als die Panther einen 45 Yard Pass in der Endzone fangen konnten, denn dieser vermeintliche Touch Down wurde auch nicht gegeben, da die Schiedsrichter einen Regelverstoß gesehen hatten und gelbe Schnupftücher auf der Wiese lagen. Der wiederholte Versuch misslang, und so blieben die Gastgeber weiterhin ohne Punkte.

Nach dem letzten Seitenwechsel – der Stadionsprecher kündigte das letzte Quarter als „das Quarter der Panther“ an, und bei einem Stand von 0:21 könnte ja vielleicht noch etwas gehen – durfte der Ex-Panther Fabian Schorn für die Mavericks die Bälle verteilen.

Während sich die Gastgeber weiterhin bemühten und zwei Male die Chain-Crew auf das Spielfeld bemüht werden musste (die Panther scheiterten beide Male um Zentimeter), drehte „die schnellste Maus von Mexiko“ John McCardle auf, konnte seinem Team einiges an Raum gewinnen und 3 ½ Minuten vor dem Ende die restlichen 15 Yards laufend überwinden. Den Panthern gelang nicht einmal eine Ergebniskosmetik, und sie mussten sich mit einem schmachvollen 0:28 für heute von ihren Fans verabschieden.

Für die Panther besteht aber bereits am kommenden Sonntag die Chance, gegen die Adler aus Berlin wieder einen Heimsieg einzufahren und wichtige Punkte im Kampf um Platz 3 zu holen.

Die Mavericks haben mit diesem Sieg den 2. Tabellenplatz gefestigt und den Abstand auf Verfolger Düsseldorf und Berlin auf 4 Punkte vergrößert. Sie müssen noch zu weiteren Auswärtsspielen zu Tabellenführer Kiel, nach Berlin und zum Derby mit Tabellenschlusslicht Essen.

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Alle Fotos vom Spiel der Düsseldorf Panther gegen die Mönchengladbach Mavericks gibt es HIER

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Samstag, 30.7.11


Heute stand mal wieder Football auf dem Programm – die Mönchengladbach Mavericks begrüßten zum (vorläufig) letzten Heimspiel der Saison die Assindia Cardinals aus Essen. Das herbstliche Wetter machte zwar nicht viel Lust auf eine Open-Air-Veranstaltung, dafür aber war das Spiel spannender als erwartet, und die Anhänger der Jungstiere durften sich gleich zu Spielbeginn über die gute Nachricht freuen, dass der Hauptsponsor den in der vergangenen Saison so erfolgreichen Running Back John McCardle zurückgeholt hat.

Die Voraussetzungen vor dem Spiel versprachen einen eindeutigen Sieg der Gastgeber, die auf Platz 2 in der Tabelle stehend keine Mühe mit Tabellenschlusslicht Cardinals haben sollten. Zunächst sah es auch so aus –

im ersten Quarter mehr ein Abtasten und Ausloten der Strategien, bis dann nach etwas mehr als der Hälfte dieses Abschnittes die Jungstiere einen Pass abfangen konnten und damit den ersten erfolgreichen Spielzug einläuteten. Mit einem weiten Pass auf Würz kamen sie zügig in die Nähe der Endzone, und Klein konnte den ersten Touch Down erzielen. Nach dem anschließenden Kick konnte der Ball gefumbled werden und noch im ersten Umlauf der zweite Touch Down nachgelegt (McCardle). Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Stiere am Drücker – nach einem weiten Pass von Clancy konnte Fries den 3. Touch Down des Abends erzielen. Dann aber blieb den Mavericks-Fans schier das Herz stehen, als der Essener Jimmy Lee Malone beim Kick Off den Ball an der eigenen 10 Yard-Linie genau serviert bekam, den Turbo auspackte und einfach nicht zu stoppen war. Mit seinem Run bescherte er seinem Team die ersten Punkte. Noch vor der Pause konnten jedoch die Gastgeber ihre Stärke und die größere Tiefe im Kader in die Waagschale werfen und auf 34:6 davonziehen.

Die zweite Spielhälfte zeigte dann, dass Gladbachs zweiter Quarterback Fabian Schorn am heutigen Tag der Trikot-Nummer 2, Colin Clancy, durchaus Konkurrenz machen kann und will. Clancy war zum Ende der ersten Halbzeit angeschlagen vom Feld gehumpelt, und Schorn nutze seine Chance u.a. mit einem genialen Pass auf Klein, der die Anzeigetafel auf 48:6 stellte, nachdem bereits vor ihm Rod Kinlaw ebenso erfolgreich gewesen war. Nach erneutem Seitenwechsel ließen es die Gastgeber offensichtlich etwas gemächlicher angehen. Damit brachten sie die Cardinals wieder zurück ins Spiel.

Erneut konnte „Rastaman“ Malone seinen Antritt zeigen und kam noch zwei Male erfolgreich in die Endzone. Den Schlusspunkt setzte noch ein kurios anmutender Spielzug: der Kick zum Extrapunkt der Essener wurde geblockt, sodass der Kicker sich kurzerhand das Spielgerät schnappte und sich über außen zu Fuß auf den Weg in die Endzone machte, was seinem Team dann sogar 2 Zusatzpunkte einbrachte.

Am Ende aber war auch dieses nur noch Ergebniskosmetik, die Mavericks unterstreichen mit dem 48:21 eindrucksvoll ihre Play Off Ambitionen, wohingegen die Cardinals weiterhin Besitzer der roten Laterne in der Nordgruppe bleiben.

 

Alle Fotos vom Spiel der MG Mavericks gegen die Assindia Cardinals Essen gibt es HIER

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Sonntag, 26.6.2011

Am Sonntag stand das Football-Derby Mönchengladbach Mavericks gegen Düsseldorf Panther auf dem Spielplan, und vor schöner Kulisse von ca. 3000 Zuschauern ließ es sich auch die Sonne nicht nehmen, den kalendarischen Sommer endlich einzuläuten.

Die ersten Minuten waren ein gegenseitiges Abtasten der beiden Aufsteiger in die GFL, mehr zufällig erzielten die Gastgeber im ersten Quarter die ersten Punkte, als sie einen Passversuch der Panther an der 20 yrd-Linie abfangen und mit Ball in die Endzone stolpern konnten. Auch dem 2. Touch Down ging ein Ballverlust der angreifenden Panther voraus.

Trotz zweimaligem Rückschlag durch Strafen konnten die Jungstiere mit Pass in die Endzone den 2. Touch Down erzielen und mit 14:0 das erste Mal die Seiten wechseln. Jetzt waren es die Raubkatzen von der anderen Rheinseite, die einen Pass abfingen und den Ball einige Yards zurück tragen konnten, Punkte brachte ihnen das zu diesem Zeitpunkt aber nicht ein. Im Gegenteil, es punkteten erneut die Gastgeber, die mehrere Penalties hinnehmen mussten und im vierten Versuch kurz vor der Endzone nur zu einem Fieldgoal kamen. Kurz vor der Pause waren die Mavericks nochmals bis kurz vor die Endzone vorgerückt, deuteten ein weiteres Fieldgoal an, versuchten aber statt dessen einen Pass, welcher jedoch interceptet wurde. Es blieb beim 17:0 zur Pause.

In der Spielpause beim musikalischen Live-Act setzt ein Angriff der „Killer-Ameisen“ im gesamten Stadionbereich ein – Ameisen auf dem Hochzeitstanz! Sehr unangenehm, die Viecher!

Die zweite Spielhälfte gehörte dann eher den Panthern, die mit cleverem Passspiel erstmalig in die Endzone vordringen konnten; der Zusatzpunkt wurde abgeblockt und somit verhindert.

Durch einem guten Punt-Return konnten die Mavericks ihrerseits auf Höhe der Mittellinie ihren Angriff starten, brachten sich aber durch einige Strafen selbst in Bedrängnis und um Raumgewinn nach vorne, bis sie das Angriffsrecht wieder abgeben mussten. Allerdings stand die Mavericks-Defense sattelfest und ließ auch wenig Raumgewinn zu. Und wieder war die Offense der Mönchengladbacher an der Reihe, Rodney Kinlaw erlief seinem Team einige Yards, danach gab es den weiten Pass zur Endzone, doch Christoph Würz konnte den Ball nicht richtig fangen. Mehr noch, es gab eine Raumstrafe gegen die Mavericks, da Würz das Spielfeld „freiwillig verlassen und wieder betreten“ hatte und dann als erster den Ball berührt. Der Pass im nächsten Versuch wurde von den Panthern geblockt, die nun ihrerseits aber von ganz hinten starten mussten.

Die Sonne war inzwischen ein wenig hinter einer großen Wolke verschwunden, was die Killer-Ameisen offensichtlich lähmte und deren Flug fast zum Erliegen brachte - zum Glück!!

Nach einer kleinen verletzungsbedingten Unterbrechung kamen die Gastgeber aber doch noch zu

weiteren Punkten über einen weiten Pass und anschließendem Run in die Endzone (24:6), doch vor dem erneuten Seitenwechsel konnte sich ein Panther beim Return durch die Reihen mogeln und erst hinter der 20 yrd-Linie gestoppt werden. Allerdings erhielten sie bei diesem Spielzug 15 yrd Strafe, sodass sie in diesem Quarter keine weiteren Punkte erreichten. Düsseldorfs Quarterback erreichte im ausgespielten 4. Versuch (inzwischen im letzten Quarter der Spielzeit) ein neues First Down kurz vor der Endzone, und aus dieser kurzen Distanz glückte den Gästen der 2. Touch Down des Spiels zum zwischenzeitlichen 24:13. Danach zeigten sie ihre Stehaufmännchen-Mentalität – an der 40 yrd-Linie konnten sie einen Pass der Mavericks abfangen und den Angriff zu ihren eigenen Gunsten umkehren. Mit diesem erneuten Touch Down kamen sie auf 24:19 Punkte heran und brachten gar den sicher geglaubten Sieg der Mavericks in Gefahr. Jetzt wurde es nochmals richtig spannend.

Die Panther waren einem weiteren Touch Down sehr nahe, dass gar die Down Marker mit der Messkette kommen mussten. Doch auch die Mavericks durften sich durch Rod Kinlaw über einen schnellen und weiten Vorstoß freuen, ehe sie sich selbst wieder um den Lohn der Arbeit brachten und durch Strafen bedingt mehr Raumverluste als Raumgewinn hinnehmen mussten, von Punkten mal ganz zu schweigen. Die letzten 2 Spielminuten brachen an, und die Panther starteten bei 80 yrd den letzten Angriff, kamen auch gefährlich nahe an die Endzone. Dort jedoch scheiterten ihre Passversuche allesamt, und so konnten die Jungstiere den Sieg über die Zeit retten.

Sie haben damit den 2. Tabellenplatz hinter Kiel gefestigt und die Panther mit 2 Punkten Abstand auf den 3. Platz verwiesen.

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Alle Fotos vom Spiel der MG Mavericks gegen die Düsseldorf Panther gibt es HIER

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Samstag, 21.5.2011

Nach 16 Tagen Eishockey der Extraklasse mit dem Overkill von 28 besuchten Spielen haben wir heute endlich wieder einem open-air-Spiel beigewohnt – Football im Hockeypark in Mönchengladbach.

Hier begrüßte Aufsteiger Mavericks die Monarchs aus Dresden, die als eines der vier besten Teams der German Football League (GFL1) gehandelt werden.

Nach anfänglichem Abtasten waren es aber kurz vor dem ersten Seitenwechsel die Gastgeber, die den ersten Touch Down und damit die ersten Punkte markieren konnten.

Im 2. Quarter konnten die Mavericks mit einem Punt-Return den Punktestand gleich weiter erhöhen, doch die Gäste aus der sächsischen Landeshauptstadt kamen mit einem schönen Pass über ca. 20 yrd auf 14:7 heran, was aber Mavericks Quarterback Clancy mit seinem weiten Pass auf Grothoff und dessen Lauf bis in die Endzone wieder in die „richtigen“ Bahnen lenkten. Mit einem Fieldgoal von Danny Lange früh im 3. Abschnitt und einem weiteren gelungenen Pass und anschließendem Lauf über gut 40 yrd (Kinlaw) konnten die Gastgeber den Stand auf der Anzeigetafel auf komfortable 31:07 heraufschrauben.

Nicht, dass die Dresdner überhaupt nicht stattfanden, vor allem deren Quarterback Larry Croom bereitete der Defense manche Schwierigkeiten. Doch in die Endzone kamen die Monarchen nicht. Nach erneutem Seitenwechsel brachten die Mavericks ihren neuen Running Back Rodney Kinlaw wieder ins Geschehen, er konnte erst wenige cm vor der Grundlinie gestoppt werden. Im 2. Versuch klappte auch dieser Touch Down. Dass auch die Gäste noch einmal bis in die Endzone vordringen konnten, war dann eher aus Schönheitsfehler zu betrachten.

So endete dieser Vergleich nur für denjenigen überraschend, der das Spiel nicht live verfolgt hat, mit 40:14 für die Jungstiere.

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Alle Fotos vom Spiel der MG Mavericks gegen die Dresden Monarchs findet Ihr HIER


Mavericks starten mit deutlichem Sieg in die Bundesliga-Saison


Nach ihrem Aufstieg in die German Football League (GFL) starteten die Mönchengladbach Mavericks mit der Heimbegegnung gegen die Saarland Hurricanes. Zwar spielen die Mavericks in der Nord-Gruppe und die Hurricanes in der Südgruppe, um jedoch in den jeweils 7 Teams umfassenden Gruppen auf 14 Spiele zu kommen, muss in dieser Saison jedes Team gegen das gleich platzierte der anderen Gruppe im Hin- und Rückspiel antreten.

Für uns eine Gelegenheit, uns nach der Eishockeysaison wieder der einen oder anderen Freiluftsportart zu widmen. Wir stellen fest, dass hier – im Gegensatz zur uns am besten bekannten Sportart – die Schiedsrichter beim Betreten des Eises – Pardon – Spielfeldes mit Applaus statt mit Pfiffen begrüßt werden!

Der souveräne „Durchmarschierer“ der vergangenen Saison (die Mavericks haben nicht ein einziges Spiel verloren) begann mit seiner Defense-Line, der Gegner konnte sich mit einigem Raumgewinn durchsetzen, und die Gastgeber machten sich das Leben unnötig schwer durch mehrere Strafen, die immer wieder weiteren Raumgewinn für die Hurricanes bedeuteten.

Im ersten Angriff der Gladbacher verloren sie – sowieso weit aus der eigenen Zone startend – erneut wichtige Meter und dann auch noch den Ball, den der Gegner nun aus kürzester Entfernung zurück in die Endzone tragen konnte. Dass diese damit plötzlich 2:0 vorne lagen, bevor die Gastgeber überhaupt einen kompletten Spielzug nach vorne hätten ausführen können, stand sicher nicht auf der Marschroute. Auch das Punten klappte heute so gar nicht, dass die Saarländer meist in Höhe der 50 Yard Linie starten konnten. Doch das Glück schien den Jungstieren auch in dieser Saison hold – der gegnerische Quarterback verlor das Spielgerät,

und Mohr schaltete und lief am schnellsten, mit Ei in die Endzone zum etwas schmeichelhaften 6:2, der Extrapunkt konnte ebenfalls erzielt werden. Und auch der 2. Touch Down des Abends kam nach Start beinahe auf der Grundlinie zustande – 40 Yard Pass und anschließender Run über 50 Yards (Lohmar) zum 15:2 vor dem ersten Seitenwechsel.

Auch im 2. Abschnitt brachten sich die Mavericks durch mentale Fehler und Fouls immer wieder in Bedrängnis und den Gast zu Raumgewinnen, wogegen sie selbst nur durch Geistesblitz und weiten Run wirklich vorwärts kommen. Als die Mavericks Sekunden vor der Halbzeitpause wenige Yards vor der Endzone standen, nutzten sie die verbliebene Zeit für ein Fieldgoal und gingen mit 23:2 in die Kabinen.

Die Niederrheiner kamen geordneter aus den Kabinen, konnten ihre unnötigen Strafen reduzieren, vor allem aber konnten sie früh durch Kinlaw einen weiteren Touch Down verbuchen, der sich frei gestrampelt hatte und dem Pulk bis in die Endzone entkommen war. Mit einem schlechten Punt brachte man die Hurricanes erneut in eine gute Ausgangsposition, die diese auch schnell zu nutzen wussten und auf 29:8 herankamen.

Die Gastgeber zeigten jetzt bessere und erfolgreichere Spielzüge und konnten weiter davonziehen (35:8), ein abgefangener gegnerischer Pass mit anschließendem Run bis zur Endzone reichte aber offensichtlich doch knapp nicht zu einem weiteren Touch Down. Man wechselte zum letzten Male die Seiten.

In den letzten 5 Minuten ließen sich die Mavericks wieder weit zurückdrängen, mussten nach einer Strafe wieder fast aus der eigenen Endzone starten. Die Gäste fingen den Ball ab und trugen ihn direkt zurück in die Endzone zum Touch Down (36:14). Doch auch die Jungstiere drehten nochmals auf, konnten den Punt gut fangen und bis über die 50 Yard Linie laufen. Und diesmal erhalten die Gäste eine Strafe, die die Gladbacher weitere 15 Yards nach vorne bringt. Wie gesagt – wir sind bereits in den Schlussminuten! Ein guter Wurf von der 30 Yard Linie wird knapp an der Seitenauslinie in der Endzone gefangen – das bringt den Endstand von 43:14 für die Mavericks und damit einen deutlichen Sieg, den die erste Hälfte so nicht hätte erwarten lassen.

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Alle Fotos vom ersten Saisonspiel der MG Mavericks in der GFL1 findet Ihr HIER

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