Samstag, 15.10.2011
Am Samstag stand das zweite Spiel des diesjährigen Play Off Viertelfinales auf dem Programm – die Düsseldorf RAMS empfingen die Bissendorf Panther aus der 1. Bundesliga Nord. Vorher sahen wir in selber Halle das Jugendteam der RAMS im ersten Finalspiel gegen die Rheinos aus Köln.
Die Jugend spielte 3x15 Min., der erste Abschnitt lief ohne Höhepunkte ab mit leichtem optischen Übergewicht für die Gäste. Die erste Strafe gegen die RAMS konnten die Rheinos zum Führungstreffer nutzen (22. Min. N. Werheit), und es kam schlimmer, als Florian Holzapfel aus dem Gewühl nochmals für Köln traf (24. Min.). Weitere zwei Minuten später kam RAMS Kapitän Maximilian Meyer zum viel umjubelten Anschlusstreffer. Es waren gute 4 Minuten im dritten Drittel gespielt, als dem Gästegoalie der Ball vom Ellbogen abtropfte und hinter der Linie aufkam, der Schuss kam von Mike Grabs.

Beide Teams drängten auf den Siegtreffer, der aber in der regulären Spielzeit nicht mehr fallen wollte. Es ging in die Overtime. Nach 3 ½ Minuten zischte das Spielgerät am Kopf des Gästegoalies vorbei zum 3:2 (Grabs, 49. Min.). Doch das Spiel war damit nicht etwa beendet. Nach 5 Minuten wurden nochmals die Seiten gewechselt, und es wurden weitere 5 Minuten Overtime (2) gespielt. Damit es nicht mehr als nötig spannend blieb, schossen die Gastgeber schnell noch ein Tor (51. Min.), Grabs nach sehenswerter Kombination mit Meyer. Offensichtlich hatte die RAMS sich jetzt in einen Rausch gespielt, und Grabs setzte noch einen obendrauf zum Endstand von 5:2, 35 Sekunden vor dem finalen Schlusspfiff.
Die Fotos vom Skaterhockey Jugendspiel, 1. Finale zwischen den Düsseldorf RAMS und dem HC Köln West findet Ihr HIER
Durch dieses nun doch länger als geplantes Spiel begann das Viertelfinale der Herren direkt im Anschluss. Die RAMS hatten das Hinspiel in der Wedemark verloren, daher hieß es heute „siegen oder fliegen“. Den Gästen merkte man allerdings von Beginn an an, dass sie heute hier „den Sack zumachen“ wollte. So kamen sie gleich nach dem ersten Bully mit einem Pfostentreffer bedrohlich nah. RAMS´ Marco Esser musste noch in der 1. Spielminute auf die Strafbank, und erneut trafen die Gäste nur Aluminium. Die 2. Strafe des Abends traf ebenfalls einen Widder, und diesmal waren die Panther erfolgreich (20. Min.).

Den mittleren Abschnitt begannen die Niedersachsen mit einem frühen Treffer aus spitzem Winkel (24. Min.), und die RAMS standen mit dem Rücken zur Wand. Einen Freistoß aus der eigenen Hälfte allerdings konnte Raphael Scheu zum Anschlusstreffer hinter Gästegoalie Abstoß unterbringen (26. Min.). Doch ein Abspielfehler brachte den Gästen erneut einen 2-Tore-Vorsprung (30. Min.). Dass die RAMS nicht aufgaben, unterstrichen sie mit einem schnellen Vorstoß gut eine Minute später und Scheu's Treffer in den Winkel zum 2:3. Während Jerome Bonin eine gelbe Karte absaß, hatte RAMS Goalie Felix Tauer alle Hände voll zu tun, um sein Team vor einem erneut größeren Rückstand zu bewahren – und es waren einige „Monstersaves“ dabei. Auf der anderen Seite hatten Robin Wilmshöfer auf Oliver Markmann oder auch Tim Müller nach Freistoß die besten Möglichkeiten auf den Ausgleich.

Auch im Schlussdrittel konnten die Panther den frühen Treffer markieren (43. Min.). Danach schienen sie mehr verwalten zu wollen, wogegen die Gastgeber zunächst etwas ratlos wirkten. Nach einigen langen Bällen von Coast to Coast häuften sich auf Seiten der Widder die Fehlpässe, gerade auch in Überzahl. Die Gästefans hatten ihren „Feind“ auch schon ausfindig gemacht und skandierten „schmeiß den Yeti (Bonin) raus“... Während einer Überzahl für die RAMS kam es statt zum Powerplay zu einem gefährlichen Konter, doch Goalie Tauer hielt mit einem tollen Save sein Team im Spiel. Ein weiterer Panther gesellte sich auf die Strafbank, und bei doppelter Überzahl war es dann Tim Müller, der den Anschlusstreffer erzielen konnte (57. Min.). Der Jubel war noch nicht ganz verebbt, da ließ es sich Kapitän Oliver Markmann nicht nehmen, den Ausgleich bei einfacher Überzahl zu vollstrecken – und noch knapp 3 ½ Minuten Restspielzeit. Eine schöne Kombination Matzken – Scheu zauberte das Spielgerät nochmals in das Panthergehäuse, und auf einmal waren die Landeshauptstädter auf der Siegerstraße! Für die letzte Spielminute nahmen die Niedersachsen ihren Goalie zugunsten eines 5. Feldspielers aus dem Tor, aber auch eine Strafe gegen die RAMS Minuten vor der Sirene konnte das Ergebnis nicht mehr ändern.

So haben sich die RAMS ein weiteres Spiel erkämpft und noch alle Chancen für ein Weiterkommen in den Play Offs offengehalten. Man muss dafür am kommenden Wochenende nur die Panther in ihrer eigenen Halle schlagen....
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Alle Fotos vom Skaterhockey Bundesligaspiel Play off Viertelfinale zwischen den Düsseldorf RAMS gegen die Bissendorf Panther findet Ihr HIER
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Sonntag, 25.9.2011
Zum letzten Heimspiel in den Chiefs-Garden ging es heute – die Chiefs erwarteten den Vorjahresmeister HC Köln West Rheinos und die Zuschauer ein spannendes Spiel, sollte dieses doch über die Platzierung der Chiefs entscheiden, die in dieser letzten Paarung der Gruppe Süd den 3. oder 5. Platz erreichen konnten.
Die Chiefs traten wie in den vergangenen Spielen ohne die Eishockeyspieler an, ebenfalls fehlten heute Thürmann, Rejhon und Mörsch. Gegen gerade einmal 10 Kölner hätte es trotzdem eine einfache Sache sein sollen. War es aber nicht, fehlendes Zielwasser und unnötige Strafen vereitelten den Punktgewinn für die Gastgeber. Es hätte ein einziger Punkt, also ein Unentschieden ausgereicht, um die Play Offs zu erreichen, doch es sollte nicht sein.

Früh gerieten die Gäste in Unterzahl, nennenswert war einzig ein Unterzahlkonter der Rheinos, was übrigens auch für die nächste Strafe galt – diesmal mit umgekehrten Vorzeichen. Die zweite Strafe gegen die Chiefs wurde zum erstmaligen Führungstreffer für Köln ausgenutzt (9. Min.), und sie kamen kurze Zeit später sogar zu einem Metalltreffer, bevor Schmitz und Linke den Ausgleich heraus spielten (13. Min.).

Unnötigerweise wurden in der 15. Min. gleich zwei Chiefs hinaus gestellt, ein Geschenk, das die Gäste gerne annahmen (1:2, 17. Min.). Salomonson zeigte sich darüber wie auch die heute rustikale Spielweise nicht so erfreut, zog seinem Gegenspieler die Beine weg und durfte dafür die Sünderbank wärmen. Auch hierüber zeigten sich die Rheinos dankbar mit dem 1:3 in ebenfalls doppelter Überzahl (immer noch 17. Min.). Ein Bandencheck an den Chiefs wurde vom Schiedsrichtergespann großzügig übersehen, und statt selbst auf die Strafbank zu wandern, erlösten die Gäste nun auch Salomonson von selbiger mit dem Überzahltreffer zum Pausenstand von 1:4 (18. Min.).
Im mittleren Abschnitt durften auch die Gäste mal zu zweit auf der Strafbank Platz nehmen, nach etwas Üben und Ablauf der ersten Strafe war dann Höfgen erfolgreich (31. Min.). Allerdings erhielt er im Anschluss an seinen Treffer die gelbe Karte und musste das Spiel für den Rest des Drittels von außerhalb der Spielfläche verfolgen.

Nach Bully vor dem Gästetor stocherte Linke den Ball durch die Beine des guten Gästekeepers (33. Min.) – und schon waren die Chiefs wieder dran. Als der heutige Mannschaftskapitän Tim Schmitz zwei Minuten später sein Vergehen nicht verstand und den Ball gen Hallendecke drosch, durfte auch er 10 Minuten über sein vorbildliches Verhalten nachdenken. Zunächst traf Köln nochmals den Pfosten, war dann aber in der 38. Min. mit einem Distanzschuss zum 3:5 erfolgreich und schloss den Abschnitt mit einem weiteren Metalltreffer ab.
Zu Beginn des Schlussabschnittes scheiterten Salomonson und Linke mit dem Doppelpass, Köln verzog seinen Querleger vor Derigs im Chiefsgehäuse.

Besser machte es allerdings auch Salomonson nicht, der einen Penalty nicht unterbringen konnte (49. Min.). Die Strafe brachte den Gastgebern zwei verdeckte Schüsse, die aber im Fanghandschuh des Kölner Keepers sicher aufgehoben waren. Nachdem Tim Schmitz einen Stock ins Gesicht bekommen hatte,

musste er behandelt werden, sein Gegenspieler nahm indes für 5 Min. neben den Zeitnehmern Platz. Durch die Beine des Goalies zischte der Ball zum einzigen Treffer aus diesem Powerplay (56. Min.). Da sollte der Ausgleich doch auch noch möglich sein? Als Salomonson seinen Gegenspieler im Bandenzweikampf zu heftig und wahrscheinlich unglücklich mit dem Kopf voran in die Bande integrierte, war für ihn das Spiel beendet – mit einer Spieldauer wurde Salomonson unter die Dusche geschickt. Ein Kölner hatte den Check jedoch so vehement reklamiert, dass auch er für 10 Min. auf dem Sünderbänkchen nachdenken durfte. Allerdings hatte der Betreuer der Rheinos es nicht sonderlich eilig, zu dem verletzten Spieler in der Bandenecke zu kommen. Die Chiefs in Unterzahl für die letzten 2 ½ Spielminuten, was dem erhofften Ausgleich nicht wirklich förderlich war, besonders da sie ja ohne Mörsch spielen mussten.

In der letzten Spielminute machte Chiefsgoalie Derigs für einen weiteren Feldspieler Platz, doch der Schuss ging nach hinten los, und mit dem Treffer in das leere Tor machten die Domstädter den Sieg klar.
Somit ist für die Chiefs zwar der Verbleib in der ab kommenden Saison eingleisigen 1. Bundesliga sicher, mit Tabellenplatz 5 finden aber die Play Offs ohne Uedesheim statt, und die Chiefs haben jetzt Urlaub.
Bemerkenswert ist und bleibt in diesem Spiel die Strafenstatistik – ein normales Spiel mit 1 Penalty, 3x 10er Diszis plus 1 Spieldauer hab ich noch nicht gesehen!
Uedesheim: 21 Min. + 10 Min. Höfgen + 10 Min. Schmitz + SD Salomonson = 71 Min.
Köln: 13 Min. + 10 Min. Adam = 23 Min. ---> macht in der Gesamtrechnung 94 Minuten!!
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Alle Fotos vom Skaterhockey Bundesligaspiel zwischen den Uedesheim Chiefs und dem HC Köln West Rheinos findet Ihr HIER
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Samstag, 17.9.2011
Für die Chiefs aus Uedesheim stand ein Doppelspieltag an, heute in Kaarst beim Tabellennachbarn, den Crash Eagles, am Sonntag wurde das Tabellenschlußlicht Schwabmünchen im ChiefsGarden erwartet. Um im Schlußspurt noch Punkte und vor allem Tabellenplätze gutzumachen, damit die sichere Qualifikation zur eingleisigen Bundesliga erreicht wird, sollten an diesem wochenende zwei Siege her.
Die Chiefs, die das Hinspiel zu Beginn der Saison verloren hatten und jetzt mit Holländern aber ohne Eishockeyspieler spielen, gingen früh in Führung (Höfgen, 5. Min.), was die Gastgeber allerdings fast postwendend bei angezeigter Strafe ausglichen (Geiß, 6. Min.). Zwei Minuten später wieder die vermeintliche Führung für die grün-weißen, doch die Anerkennung wurde verwehrt. Die erste Strafe für die Eagles verstrich noch ungenutzt, danach aber konnte sich Clemens mit einem "Tunnel" in die Torschützenliste eintragen (11. Min.), aber auch diesmal hielt die Führung nur etwas mehr als 1 Minute Linde, 12. Min.). Auch die Chiefs überstanden ihre erste Strafzeit schadlos, anschließend war nochmals Höfgen erfolgreich (19. Min.).

Eine frühe Strafe im mittleren Abschnitt gegen die Gastgeber bestrafte Nationalspieler Linke mit dem 4:2 (24. Min.), und Rehjon nutzte den vermehrten Platz auf der Spielfläche bei eigener Unterzahl zum 5. Treffer für Uedesheim (30. Min.). Danach allerdings verlor man sich in Nickeligkeiten, die nur Sekunden nach dem Treffer einen weiteren Chief auf die Strafbank schickte. Vier gegen Zwei ist dann doch eher ungerecht, und die Gastgeber nutzten das frecherweise auch noch doppelt aus (Perlitz, Hauck, beide 31. Min.). Doch nicht nur das Toreschießen ging munter weiter, auch die Strafbank blieb nicht lange verwaist. So saß ein Eagle auf selbiger, als Salomonson wieder den 2-Tore-Vorsprung herausschoß (33. Min.). Dann folgte eine kuriose Szene - der Arm des Schiedsrichters geht nach oben, alle suchen noch den Grund und den Schuldigen, als ein Befreiungsschlag aus der Kaarster Hälfte weit fliegt und sich zum Entsetzen aller Uedesheimer über den eingefrorenen Goalie Derigs ins Tor senkt (34. Min.). Nach einem unglücklichen Zusammenstoß bleibt Chief Höfgen am Boden liegen, und eine Gruppe gelb-schwarzer "Fans" aus Krefeld forderten bereits "Hubschraubereinsatz" - etwas unpassend.

Es war erneut Linke, der nach Salomonson-Zuspiel auf 5:7 erhöhen konnte (36. Min.), doch in die zweite Pause ging es erst nach einem weiteren Treffer der Gastgeber, sodass es noch immer keinen Grund zur Beruhigung gab. Zur Sirene gab es noch eine Strafe gegen Kaarst, doch diese wurde 26 Sekunden nach dem Wiederbeginn durch den Überzahltreffer von Tim Schmitz aufgehoben. Eine kleine Rauferei verschaffte je einem Spieler eine Denkpause und dem Rest der Teams mehr Platz auf der Spielfläche. Selbigen nutzte Salomonson zum 9. Treffer für die Chiefs (43. Min.). Die nächste "beidseitige" Strafe nutzte allerdings Adler Marke zum 7:9 aus der Drehung (49. Min.). Nimako gesellte sich auf die Chiefs-Strafbank dazu, was Mörsch noch mehr Platz verschaffte und den Chiefs den 2. Treffer heute in Unterzahl (49. Min.).

Noch immer in der 49. Min. konnte Drehmann seine gelben Fraben nochmals auf 8:10 heranbringen. Dass Linke in der 56. Min. den 11. Treffer für die Chiefs erzielte, war noch immer nicht der Schlußpunkt. Diesen setzte Perlitz für schwarz-gelb (59. Min.), und da sich die Eagles anschließend auch noch eine Strafe einfingen, konnten sie am Ende nichts mehr erreichen und mußten den Gästen aus Uedesheim den Vortritt lassen.
Da die Chiefs am heutigen Sonntag auch ihr Spiel gegen Kellerkind Schwabmünchen gewannen, stehen sie vor dem letzten Hauptrundenspiel sogar punktgleich mit den Rhein-Main-Patriots auf Platz 3. Die Chief empfangen den südlichen Nachbarn aus Köln, wohingegen die Patriots mit Freiburg das vermeintlich leichtere Programm haben. Außerdem treffen die RAMS auf die Crash Eagles im Kampf um Platz 5.
Alle Fotos vom Skaterhockey Bundesligaspiel zwischen den Crash Eagles Kaarst und den Uedesheim Chiefs findet Ihr HIER
Sonntag, 17.7.2011 Die Chiefs-Jugend wollte auch einmal Fotos haben und teilte uns ihren heutigen Einsatzort mit: bei den Krefeld Bulldogs. Zur Einstimmung sahen wir zunächst ein Spiel der 2. Damenbundesliga Süd - Krefeld Wild Dogs gegen Bräunlingen an. Nun, das war eben 2. Bundesliga, und die Damen machten teilweise einen eher unbeholfenen Eindruck auf dem Hallenboden und mit der Kelle in der Hand, die Athleten unter ihnen konnte man an einer Hand abzählen (in beiden Teams zusammen, wohlgemerkt).

So ist es nicht verwunderlich, dass die ersten beiden Tore für die Gäste mehr aus Zufall und teils unglücklich für die Krefelder Keeperin fielen. Im mittleren Abschnitt fiel der dritte Treffer im Powerplay mit einem Pfund, bei diesem war die Torhüterin der Gastgeber machtlos. Es deutete sich schon fast ein Debakel an, die Treffer 4 bis 7 lagen für die Bräunlinger in der Luft, wurden aber leichtfertig vergeben, bevor der 4. Treffer schön herausgespielt wurde,

genau wie Treffer Nr. 5 nach der 2. Pause. Als die Wild Dogs zur Halbzeit des Schlussabschnittes mit einem Gewaltschuss aus der eigenen Hälfte den Ehrentreffer erzielen konnten, war das allerdings noch nicht das Ende, denn Bräunligen setzte nochmals nach und konnte schließlich mit einem - auch verdienten - 7:1 die Heimreise antreten.
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Alle Fotos vom Spiel der 2. Damen Bundesliga zwischen den Krefeld Wilddogs gegen Bräunlingen findet Ihr HIER
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Anschließend fand in der selben Halle das eingangs erwähnte Spiel der Jugendbundesliga statt, und da es sich um Tabellennachbarn handelte, erwartete uns eines der berühmten 4-Punkte-Spiele. Es dauerte geraume Zeit, bis die gemischten Teams zu den ersten ernsthaften Chancen kamen. Mit einem Doppelschlag innerhalb von 30 Sekunden gingen die Chiefs in Führung.

Die Bulldogs konnten das zweite Drittel nach Maß und mit ihrem 1. Treffer nach nur 16 Sekunden beginnen, auf das allerdings die Gäste fast postwendend die Antwort parat hatten. Die nächsten Chancen wurden von den jeweiligen Goalies entschärft, dass es mit dem 3:1 für die Chiefs in die 2. Pause ging. Den Schlußabschnitt begannen die Gäste mit dem frühen Tor, bevor die Krefelder alles nach vorne warfen.

Besonders nachdem sie in Überzahl nochmals Caro Walz im Uedesheimer Tor überwinden konnten, bekamen die Bulldogs weiteren Auftrieb, doch auch in einer kurzfristigen doppelten Überzahl konnten sie am Endergebnis von 2:4 nichts mehr ändern.
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Fotos vom Spiel der Jugend Bundesliga zwischen den Bockum Bulldogs gegen die Uedesheim Chiefs findet Ihr HIER
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Samstag, 16.7.2011 An diesem Wochenende stand mal versehentlich gar nichts auf dem Programm. So sind wir zunächst nach Krefeld gefahren, um für Detlef nach Inlinern zu gucken - und sind sehr schnell fündig geworden.
 Und da wir ja sowieso versprochen hatten, mal weitere Bambini-Spiele der Chiefs zu fotografieren, sind wir anschließend nach Oberhausen gefahren und kamen pünktlich zum Spiel der U10 Chiefs bei den Altersgenossen der Oberhausen Piranhas. War hier das erste Drittel noch recht ausgeglichen - die Chiefs gingen mit einem 2:0 in die erste Pause, wobei der zweite Treffer dem gegnerischen Goalie unglücklich über die Fanghand gehüpft war.

Als früh nach der Pause die Piranhas den Anschluss erzielten, war das Spiel wieder völlig offen, bis Collard aus der Distanz und Klein - schön verzögert und auf die Lücke gewartet - mit einem Doppelschlag binnen 60 Sekunden die Weichen für den Sieg stellten. Zu Beginn des Schlußabschnittes waren die kleinen Chief noch zwei weitere Male erfolgreich, dem Heimteam gelang sehr zur Frustration des Nachwuchses nichts Zählbares mehr, das Spiel endete 1:6.
Alle Fotos vom Spiel der Uedesheim Chiefs bei den Piranhas Oberhausen findet Ihr HIER
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Sonntag, 10.7.2011
Zu einem spannenden Derby begrüßten die Uedesheim Chiefs die Düsseldorf RAMS im ChiefsGarden. Für die Teams war es ein Vier-Punkte-Spiel, würden doch die Chiefs bei einem Sieg die vor ihnen stehenden RAMS überholen und vom wichtigen Platz 4 in der Tabelle verdrängen.
Vor ca. 100 Zuschauern taten sich die Chiefs allerdings erst wieder sehr schwer, bereits in der ersten Spielminute lag das Tor von Oliver Derigs unter Dauerbeschuss.

Mit einem Gewaltschuss konnte Kreuzmann diese Belagerung beenden und das Spiel in die andere Richtung verlagern, allein das Zählbare auf der Uhr fehlte. Mörsch traf in der 4. Spielminute nur die Latte, kam so einem möglichen Treffer noch am nächsten. Auch Linke und Rejhon haben nicht mehr Glück. Auf der Gegenseite löffelte RAMS Kapitän Oliver Markmann den Ball an seinem Namensvetter vorbei zur erstmaligen Führung der Gäste (8. Min.).

Als selbiger Markmann kurz darauf auf der Strafbank schmorte, kam einzig Höfgen gefährlich vors Tor. Leichtfertig liefen die Gastgeber anschließend in einen 3 auf 1 Konter, den der Widder Sill zum 2:0 für die rot-weiß-blauen abschließen konnte (17. Min.). Die Chiefs ließen sich davon nicht beeindrucken, und auch hier war es der Kapitän, der den ersten Treffer für sein Team markieren konnte durch einen Bauerntrick (Mörsch, 18. Min.). Die anschließende Strafe gegen Tim Müller (RAMS) wussten die Chiefs dann vorbildlich zu nutzen (Höfgen, 20. Min.) und konnten so mit einem 2:2 in die Pause gehen.
Der mittlere Abschnitt zeigte richtigen Derby-Charakter mit harten Checks, der einen oder anderen Strafe und Verbalattacken, die auch vor der Spielerbank und den Trainern nicht halt machten.

Gespielt wurde auch, früh traf Rejhon nur den Pfosten. Ein Nachstochern um Chiefs-Goalie Derigs schickte insgesamt drei Spieler auf das Sünderbänkchen und bescherte den Gästen erstmalig eine Überzahl. Nach Fehlversuchen von Bonin (RAMS) und Schmitz (Chiefs) konnten doch die Widder ihre Überzahl gewinnbringend ausnutzen (R. Wilmshöfer, 26. Min.). Keine 90 Sekunden später gar zogen die Gäste erneut auf 2 Tore davon, als der Stürmer (Klimmek?) zu viel Platz hatte. Erneut haderten die grün-weißen mit ihrer Chancenauswertung und liefen dem Rückstand hinterher. Kurz vor der Halbzeit durfte sich Scheu auf der Strafbank ausruhen, und diese Überzahl nutze Chiefs-Verteidiger Kreuzmann vorbildlich (30. Min.).

Das Spiel wurde ruppiger, und wieder durfte ein Spieler der RAMS eine Strafe absitzen – mit Erfolg und dem Ausgleich für die Chiefs (Schmitz, 34. Min.). Nach Bambule an der Bande mit Strafen für beide Teams und während einer anschließenden gegen die Gäste, konnte Kreuzmann in der letzten Spielminute vor der 2. Sirene die erstmalige Führung der Chiefs herausschießen.
Auch der letzte Abschnitt begann mit mehr Anteilen der Gäste, was allerdings Rejhons Gewaltschuss in die Maschen (44. Min.) schnell beendete. Aus dem Nichts heraus legte Mörsch das 7:4 nach (47. Min.), das Rejhon 52 Sekunden später noch toppte. Das Spiel verlief nun wieder in ruhigeren Bahnen, die RAMS wechselten ihren Goalie, nachdem Nationaltorhüter Tauer mehrfach wegen Problemen zur Bande fahren musste.

Die RAMS spielten nochmals nach vorne, Matzken traf nur Goalie Derigs. Eine Strafzeit gegen die Chiefs konnten die Landeshauptstädter nicht gewinnbringend nutzen, da weder Matzken mit dem Bauerntrick erfolgreich war noch Wilmshöfer bei freier Sicht und Schussbahn aus der Halbdistanz. Auf der anderen Seite nutze Frerix eine seiner wenigen Einsätze gleich mit einer Prüfung für Gästegoalie Zimmermann, der sich sehr langmachen musste. Als man sich bereits auf das Herunterzählen der letzten Sekunden einstellte, setzte Rejhon den Schlusspunkt unter dieses spannende Spiel.

Mit diesem 9:4 rücken die Chiefs nicht nur an den RAMS vorbei sondern sogar auf den 3. Tabellenplatz vor.
Alle Fotos vom Skaterhockey Bundesligaspiel zwischen den Uedesheim Chiefs und den Düsseldorf RAMS findet Ihr HIER
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Sonntag, 3.7.2011
Uedesheim – In einem über weite Strecken zerfahrenen Spiel konnten die Uedesheim Chiefs, die ohne die Punktesammler Mörsch (gesperrt) und Salomonson (beruflich verhindert) antraten, im Schlussdrittel die volle Punktzahl einfahren und die Gäste aus Spaichingen 5:1 in die Schranken verweisen (1:1 / 0:0 / 4:0).

Zunächst spielten beide Teams abwartend, beide Goalies wurden kurz geprüft, ehe die Gäste in der 7. Spielminute mit einem Tor in Vorlage traten (Philipp Butz). Die Chiefs drängten auf den Ausgleich, doch Thürmann, Meschke und Linke scheiterten, ehe Meschke die erste Strafe des Spiels absitzen durfte. Die Badgers indes konnten den vermehrten Raum nicht in ein weiteres Erfolgserlebnis ummünzen. Das machten die Gastgeber in Person vom frisch verheirateten und heutigen Assistenzkapitän Stephan Kreuzmann besser (17. Min. in Überzahl). Nimakos Distanzschuss von neben dem eigenen Tor landete anschließend zielgenau – in der Fanghand von Gäste-Goalie Uli Kohler. So ging es unentschieden in die erste Pause.

Im mittleren Abschnitt gerieten die Spaichinger früh in Unterzahl, konnten diese jedoch schadlos überstehen, wie auch die doppelte Unterzahl in der 26./27. Spielminute – die Chiefs konnten den Ball einfach nicht in den Maschen unterbringen. Ob dieser Vielzahl von ausgelassenen Möglichkeiten spielten die Gastgeber zunehmend konfuser, und wenn nicht ihr Keeper Oli Derigs alles entschärft hätte, was auf seinen Kasten kam, hätte es statt dem weiterhin unentschieden durchaus mit einem Rückstand zum zweiten Seitenwechsel gehen können.

Im Schlussabschnitt zeigte sich zunächst das gleiche Bild, man war bemüht auf beiden Seiten, bei den Goalies aber war Endstation, ohne dass diese wirklich viel zu tun gehabt hätten. Rejhon für die Gastgeber saß eine Strafe ab, als Kreuzmann in Unterzahl den Alleingang startete und den 100%-igen neben das Tor setzte. Jannik Woidtke allerdings hatte aufgepasst, und sein Nachschuss passte genau in den Winkel (47. Min.). Das war der Weckruf für die Chiefs, auf einmal kamen sie wieder vermehrt zu Torschüssen, wenn auch zunächst mit der Genauigkeit der ersten 40 Spielminuten (Kreuzmann an den Pfosten, Priebsch in die Fanghand und auch Höfgen genau auf den Mann). Woidtke versuchte noch einen Treffer draufzusetzen, doch sein Bauerntrick misslang. Aus der Halbdistanz traf dann Rejhon in den Knick

zum umjubelten und etwas beruhigenderen 3:1 (53. Min.), ehe Meschke den Gästegoalie schön ausspielen und auf 4:1 erhöhen konnte (56. Min.). Als würden sie sich jetzt in einen Rausch spielen, ließ Nimako die Fans im ChiefsGarden genau 30 Sekunden später nochmals jubeln, als sein Ball dem Goalie aufreizend langsam durch die Beine rollte zum Endstand von 5:1. Die letzten zwei Spielminuten gehörten den Gästen, die durch Steinhauer, Mandel und Schlenker Goalie Derigs noch zu zwei waghalsigen Manövern animierten, den Ball aber nicht mehr unterbringen konnten. Das hätte am Sieg für die Chiefs allerdings wohl auch nicht mehr wirklich etwas ändern können.
Ach ja – der Spieler Schlenker bei den Gästen war leider nicht der Eishockey-U19-Nationalspieler Vincent, wie ich gedacht hatte. Ein nachträglicher Blick auf den Spielerkader belehrte mich, dass es sich wohl um seinen Bruder (?) Raphael gehandelt hat. Ist aber auch hinterhältig, keinen Vornamen mit auf das Trikot zu schreiben!
Die Chiefs klettern mit diesem Sieg auf den fünften Tabellenplatz, den sie auch am kommenden Wochenende gegen die aktuell etwas schwächelnden viertplatzierten Düsseldorf RAMS im ChiefsGarden verteidigen wollen.
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Alle Fotos vom Skaterhockey Bundesligaspiel zwischen den Uedesheim Chiefs und den Badgers Spaichingen findet Ihr HIER
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