sonstiges mit und ohne Eis
sonstiges mit und ohne Eis

  

Hoppertour 29.1.2012

An diesem Wochenende stand kein Spiel auf dem Plan – weder unsere DNL hatte Heimspiel, noch die DEG, weder Ratingen noch Duisburg – und da sowieso bald mal ein Besuch bei den Eltern im Münsterland geplant war, haben wir uns dieses Wochenende für selbigen ausgeguckt. Ganz ohne Hockey geht es aber doch nicht, und so sind wir auch tatsächlich fündig geworden: vormittags guckten wir in Nordhorn ein Schülerspiel gegen Harsefeld (Regionalliga Nord), am frühen Abend dann in Enschede/NL ein Spiel der Studentenliga gegen Leiden - das machte dann 2 neue Grounds für Michaela und 1 für Detlef.

In Nordhorn – nette Halle, schöne Tribünen, auf den Geraden ohne Netz – spielten die heimischen Jungritter als Tabellenführer gegen die Harsefeld Tigers, doch im ersten Abschnitt sahen die Tigers weitaus dominanter aus, als ihr Tabellenplatz anzeigte. So gingen die Gäste auch verdient mit 2:0 in Führung, wobei diese auch durchaus noch höher hätte sein können, entschärfte doch der Goalie der Ritter einige Hochkaräter. Kurz vor der Sirene kam allerdings der auffälligste Spieler der Ritter (#12) zum Anschlusstreffer. Im mittleren Abschnitt konnte eben diese #12 den Ausgleich erzielen – genialer Move vor dem Goalie! - ehe die Gäste wieder vorlegten.

Doch mit einem weiteren Treffer der #12 (mit ähnlichem Move den Goalie verladen wie vorher) ging es ausgeglichen zur 2. Pause. Aus dieser kamen die Gäste mit Verspätung, doch hierfür gab es keine Strafe. Im Gegenteil, frisch vom Bully weg war der gute Grafschafter Goalie überwunden, und es stand erneut eine Führung für den Drittplatzierten auf der Anzeigetafel. #12 versuchte es noch mehrere Male, die Scheibe in den gegnerischen Maschen unterzubringen, der Ausgleich aber gelang dem Kollegen mit der #7. Und die Ritter konnten schließlich noch einen drauflegen, am Ende trotz stocktechnischer und läuferischer Unterlegenheit den Gegner vom eigenen Kasten fernhalten und so verdient die volle Punktzahl zuhause behalten.

Nach einem verspäteten Mittagessen und einem frühen Kaffee verabschiedeten wir uns von den Eltern und machten uns auf den Weg ins niederländische Enschede. Dummerweise wird ja dort auch Fußball gespielt und das Nachmittagsspiel war soeben beendet, also alles Stau rings um das Stadion, in dessen direkter Nachbarschaft eben auch die „Ijsbaan Twente“ liegt. Das Spiel begann allerdings später als in unserem internen Speicher vermerkt, also noch alles gut.

Wir waren zwar vorgewarnt, aber es ist für deutsche Hockeyfans schon verwirrend, wenn man zunächst einen Eisschnelllaufring sieht, auf dem die Zamboni ihre Runden dreht. Ach ja – es sollte ja eine Unterführung geben, um zum Hockeyfeld zu kommen. Im Innenbereich des Schnelllaufringes stand eine kleine Tribüne, ansonsten ein paar Bänke, wo sich die Sprinter umzogen. Hockeyspieler saßen auch bereits auf der Bank, aber nur wenige, das Eis wurde gerade auch hier aufbereitet. Ah, nach und nach kletterten auch die anderen Spieler aus dem Tunnel! Nach kurzem Aufwärmen ging es ohne neues Eis zügig los. Also relativ zügig, zumindest was das Spieltempo anbelangte. Hatte ich beim Schülerspiel etwas zum Stickhandling und der Scheibenkontrolle gesagt? Nun, bei den Studenten hier, hm, war davon nicht allzu viel zu sehen. Es war trotzdem recht witzig, einzig die ständigen Lautsprecherdurchsagen und „Fremdpfiffe“ vom Schnelllauftraining störten oder waren zumindest gewöhnungsbedürftig, genau wie das Klack-Klack der Schlittschuhe mit den extrem langen Kufen... Mussten in ersten Abschnitt die Goalies nur wenige flache Schüsse am Tor vorbei lenken,

konnten die in gelb gekleideten Gastgeber im Mitteldrittel einen Treffer verbuchen, auch wenn die roten Gäste feldüberlegen schienen. Die 2. Pause verbrachten die Teams in den Kabinen, während neues Eis gemacht wurde. Wir sind zwar zwischen den Spielern durch den Tunnel zur anderen Seite des Ringes gegangen, haben aber dann doch frühzeitig das Oval Richtung Heimat verlassen – so wichtig und erhebend war diese Spielvorstellung dann eigentlich nicht....

Alle Fotos von unserer kleinen Icehoppertour nach Nordhorn und Enschede findet Ihr HIER

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Samstag, 7.1.2012

 

Am Samstag schauten wir einmal beim Juniorenspiel der Aliens vorbei, zu Gast waren die gleichaltrigen Kollegen aus Kassel.

Auf Seiten der Aliens standen mit Rene Dömges, Sven Schiefner, Simon Migas und Max Bleyer gleich vier Spieler, die bereits mit mehr oder weniger viel Eiszeit Oberligaluft schnuppern; auch „Familie“ Matzken dürfte sich bereits einige Male auf unseren Fotos gefunden haben – allerdings im Dress der Düsseldorf RAMS.

In einem nicht übermäßig guten Spiel schienen allerdings die Gäste aus Niedersachsen über die bessere Puckkontrolle zu verfügen, und Ratingens Schiefner, der mit der größten Oberligaerfahrung eigentlich der hockeytechnische Anführer hätte sein sollen, hatte heute scheinbar das Pech am Schläger kleben. Auffällig hingegen waren auf Seiten der Aliens neben Goalie Dömges vor allem Bleyer und Wintgen. Nun, die Kasselaner konnten den ersten Treffer markieren, die Aliens glichen aus, Kassel mit dem 2. Treffer, Ausgleich Ratingen, so ging es hin und her. Doch dann konnte Ratingen vorlegen, freute sich allerdings nicht lange an der Führung, denn diesmal glichen die Gäste postwendend aus. Das 3:3 war dann auch der Endstand, und es kam zum Penaltyschießen.

Hier konnte Goalie Dömges seinem Team den 2. Punkt festhalten.

Alle Fotos vom Spiel Aliens gegen Kassel (Junioren-Bundesliga) gibt es HIER
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Samstag, 5.11.2011

Da am Samstag in Düsseldorf kein Spiel ist, schauen wir ein wenig, was man so sonst in der näheren Umgebung wohl an Hockey fände, uns schwebten da so 1-2 Spiele vor in Hallen, die wir noch nicht kannten. Durfte natürlich auch nicht samstags morgens sein, denn da hat ja Detlef selbst Training... In Deutschland bot sich nur Dinslaken an, so haben wir auch mal ins benachbarte Ausland geschaut. Und sind fündig geworden! Also ging es nachmittags zunächst ins belgische Turnhout (natürlich nicht ohne Einkaufsstopp in Roermond). Hier fanden wir eine Eishalle vor, wie wir sie schon mehrmals in Belgien gesehen hatten – mit einem Restaurant über eine komplette Längsseite der Eisfläche! Unten nur auf der gegenüberliegenden Seite 2 Stufen für Zuschauer. Die altertümliche Eismaschine drehte, nein ächzte gerade ihre letzten Runden, dann kamen auch schon die Teams auf das Eis. Es spielten heute in hellgrau die Zweitvertretung der ortsansässigen Whitecaps gegen die Hasselt Huskeys (blaue Leibchen). Direkt nach dem Aufwärmen ging es los (ohne neues Eis).

Für mich stand sofort fest, dass das Gästeteam hier gewinnen würde – die hatten den einzigen bärtigen Mann in ihren Reihen ;-) Man sah direkt, dass es sich hier nicht um eine Profiliga handelt, es herrschte auf beiden Seiten ziemliche Personalknappheit (11 bzw. 13 Spieler incl. Goalie). So ging es denn gleich los und zwar fast nur in eine Richtung – in die von mir vorhergesagte. Mit 2 Powerplaytoren und 2 „normalen“ zogen die Huskeys zur Pause erstmals auf 4:0 davon.

In der Pause gab es wohl nur kurz einen Müsliriegel und ein Energiegetränk für die Spieler, auf die Eispflege wurde komplett verzichtet. Mit dem Toreschießen machten die Gäste sofort nach der Pause weiter, auch mein bärtiger Held konnte seinen 2. Treffer erzielen. Ein „Rob-Collins-Gedächtnistor“ war auch dabei (von der Torlinie den Goalie angeschossen, der sich dann quasi den Puck selbst reinlegt). Die Schiedsrichter, die es auch nicht duldeten, dass der Bullyspieler sich vorher nochmals um die eigene Achse dreht (wie seinerzeit Chris Ferraro oder auch Brandon Reid das gerne machten), schickten kurz vor Drittelende einen Huskey vorzeitig zum Duschen für einen bösen Kniecheck. Machte aber auch nichts – seine Kollegen erzielten 20 Sekunden später den 9. Treffer (in Unterzahl).

In der zweiten Pause mühte sich dann doch die betagte Eismaschine auf das nun nicht mehr so glatte Geläuf, die Pause dauerte gefühlte 20 Minuten. Anschließend erhöhten die Gäste die Schlagzahl, zumindest aber die Trefferquote mit zunächst 3 weiteren Shorthandern... Am Ende stand ein ziemlich gelangweilter Gästegoalie, der ohne allzu große Mühen die Null gehalten hatte, und ein 0:17 auf der Anzeigetafel.

Für uns ging es nach einem aufwärmenden Kakao ein paar km weiter nach Herentals zur Erstliga-Begegnung gegen die Smoke Eaters Geleen. Das Stadion in Herentals liegt etwas außerhalb in einer weitläufigen Sportanlage mit entsprechendem Parkraum. Die Freiluftfläche ist vor ein paar Jahren mit einem Zeltdach versehen worden, das uns gedanklich schon einmal Vorfreude auf den anstehenden Deutschland-Cup in der Münchner Olympiahalle machte.

Durch einen gemeinsamen Eingang mit der Squash-Halle, geradeaus die Spielerkabinen mit durch Stellwände abgetrenntem Gang (und entsprechendem Duft) ging es zur Eisfläche. Leider ist die gesamte Eisfläche engmaschig eingenetzt – also nix gut für Fotografen. So guckten wir das erste Drittel zusammen von der Tribüne. Nach einem frühen Tor der Gäste aus der Provinz Limburg (NL) entwickelte sich ein - im Vergleich zu unserer ersten Partie heute – zügigeres Spiel, allerdings hatten auch hier die Gastgeber zumindest kein Scheibenglück.

Das 2., 3., 4. Tor erzielten in schöner Regelmäßigkeit die Holländer. Nach dem Seitenwechsel (hier ganz regulär mit Eisaufbereitung) gerieten die Gäste drei Male in Unterzahl, und prompt schmackelte es, sodass die Gastgeber auf einmal wieder dran waren (37. Min.), doch auf den letzten Treffer hatten die Smoke Eaters postwendend die Antwort.

Bei inzwischen Dortmunder Verhältnissen – oder wer in der Eishockeyszene nicht so vertraut ist, der fühlte sich in einen Krimi von Edgar Allan Poe und nach London versetzt – mussten nicht nur die Gäste im wahrsten Sinne „Nebel essen“, auch Goalies und Schiris konnten das Spielgerät zunehmend nur noch erahnen, vom gemeinen Zuschauer mal ganz zu schweigen.

So wurde die 2. Pause etwa um 90 Sekunden vorgezogen. Und wir zogen auch etwas vor, nämlich unsere Rückfahrt. Da das Spiel sowieso erst um 21:15 Uhr angefangen hatte und durch kurzfristige Nebelwarnungen unterbrochen worden war, waren wir sowieso erst um 0:30 Uhr zuhause. Die Gastgeber haben das Spiel übrigens nicht gedreht bekommen, und am Ende stand ein souveränes 8:4 für Geleen auf der Tafel.

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Alle Fotos der kleinen Hoppertour nach Belgien findet Ihr HIER

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Urlaub im Allgäu 6.-12.9.2011

So, wir sind wieder zurück! Es waren ereignisreiche 6 Tage, 1600 selbst gefahrene km, dazu noch einige Bahn-km, einige Brotzeiten und Bierchen, gefühlte 20 Kirchen, 500 Stunden gelaufen, 5 Spiele gesehen, etwas braun geworden... Das war jetzt die ganz kurze Zusammenfassung, für Foto-Links müsst Ihr aber doch weiterblättern ;-)

Wir fuhren dienstags früh los, nachdem wir am Montag unsere Katze zu Ronald gebracht hatten (in der Hoffnung, dass sie sich dort wohlfühlt, was sich allerdings nach ein paar Tagen als Irrtum herausstellte). Es waren zwar keine Schulferien mehr, trotzdem kamen wir problemlos durch und waren so früh in Bayern, dass wir beschlossen, noch einen Abstecher nach Memmingen zu fahren.

Hier war Markttag, doch die Stände waren im Abräumen begriffen, sodass wir von der Rokoko-Fassade des Rathauses auf dem Rückweg noch ein „unbehindertes“ Foto schießen konnten. Weiter ging es, und der nächste Halt war Mindelheim, das allerdings nach Memmingen etwas „abfiel“ -

hier fiel einzig die Rathausfassade auf (sorry an Patrick und Jochen). Jetzt war Mittag vorbei, und wir dachten uns, dass wir allmählich mal in unserer Unterkunft einfallen könnten. Also ging es weiter und nun schnurstracks nach Landsberg am Lech. Google Maps hatte uns an der westlichen Abfahrt die Autobahn verlassen lassen, es erwartete uns ein riesiger Kreisverkehr – und irgendwann nach gefühlten Kilometern auf Kopfsteinpflaster quer durch die Altstadt standen wir vor unserer Gasse. Man bemerke VOR, nicht IN selbiger, denn die Einfahrt sah nicht wirklich fahrzeugtauglich aus (so eher 2 x 2 m). Also ziehen wir uns erst mal ein Parkticket und gehen die paar Schritte zu Fuß (wir sollen zwar zur Haus-Nr. 357, aber die Häuser hier tragen alle so komisch hohe Nummern).

Ah – da ist das Häuschen ja und sieht genauso hübsch aus wie im Prospekt. Und drinnen erst! Wo ist der „gefällt mir“-Knopf? Unsere Wirtin erklärt uns noch das Parksystem in der Innenstadt und die preisgünstigsten Parkmöglichkeiten, dann laden wir das Gepäck ins Haus. Uns selbst beladen wir mit Kartenmaterial, und schon geht es weiter. Heute Abend steht der erste neue Ground für diese Saison auf dem Plan: Testspiel in Peiting (Oberliga Süd) gegen den Nachbarn aus Peißenberg (Bayern Liga), auf dem Weg dorthin liegt Schongau, das auch hübsch sein soll. Wahrscheinlich haben wir nicht richtig oder an den richtigen Stellen geschaut (eine sehenswerte Kirche ist wohl etwas außerhalb und blieb daher links oder rechts liegen).. Naja, immerhin haben wir unsere erste bayrische (oder schwäbische?) Mahlzeit eingeworfen, bevor es zum Spiel ging.

Alle Fotos vom 1. Urlaubstag mit Memmingen und Mindelheim findet Ihr HIER

Im Testspiel Peiting gegen Peißenberg war die Dominanz auf dem Eis nicht so klar wie die Ligenzugehörigkeit der Teilnehmer.

Zwar hatte der Oberligist seine Führung zum Ende des 2. Abschnittes auf ein beruhigendes 4:1 ausgebaut, doch mit einem Doppelschlag nach der 2. Pause war der Gast aus der Bayernliga wieder dran, erst 3 schnelle Tore in der 46. und 47. Spielminute brachten den Endstand von 6:4 für Peiting vor 621 Zuschauern.

Alle Fotos vom Testspiel Peiting gegen Peißenberg gibt es HIER

Mittwoch, 2. Tag

Leider war für die kommenden Tage etwas schlechteres Wetter angesagt, auch Regen – schade! Gerade für heute und morgen hatten wir kein Spiel in der Umgebung im Kalender stehen. Egal, wir fahren jetzt sowieso erst mal zu dem amerikanischen Restaurant mit dem großen roten M, es will ja noch der Spielbericht von gestern abgegeben und Fotos dazu hochgeladen werden. Und da es in der FeWo kein WLAN und auch kein Internet per Stick gibt, versuchen wir es hier, erwischen aber eine schrecklich langsame „Leitung“, sodass schon ziemliche Zeit draufgeht, bevor wir überhaupt loskommen. Wir fahren heute zum Ammersee, zum Kloster Andechs. Ich zur Kirche, Detlef zur Brauerei, ist klar, oder?

Nein, nein, wir haben erst die Klosterkirche angeschaut (und ich natürlich für die Interessierten fotografisch festgehalten), danach waren die Busladungen Touris aus den weitläufigen Biergärten verschwunden (weil Mittagessenszeit vorbei), und wir hatten etwas mehr Ruhe für unser Kraut mit Kassler und – für mich – eine „Apfelweiße“. Und nachdem die Tellerchen leer geputzt waren, riss auf einmal der Himmel auf, und die Sonne kam hervor.

Zwar war es noch windig, aber wir ergriffen die Gelegenheit, doch die geplante Dampferfahrt über den Ammersee anzutreten. Es war auch genau der richtige Zeitpunkt, dass wir zur Anlegestelle kamen – es sollte jetzt der Raddampfer fahren! Nachdem ich meine Füße vom Weg Auto –> See in selbigem abgekühlt hatte, lief auch schon unser erwähltes Wasserfahrzeug ein.

Auf einem der vielen Decks und Freiluftplätze genossen wir das Näherrücken der Alpen, die Sonne und dem Wind.

Abends – zurück in Landsberg – wollten wir im „Schafbräu“ einkehren, das idealerweise direkt um die Ecke zu unserer Gasse lag. Das hatte aber leider heute Ruhetag. Wir fanden einen Tisch und eine leckere Brotzeit im „Mohren“, und dort bekamen wir so im Hintergrund Nachrichten-Bruchstücke mit, die man nicht glauben wollte (aber das Hirn reimt sich ja schon manches zusammen) und konnte. Wir sind also dort nicht verhockt sondern nach Hause, um gegen 22 Uhr irgendwelche Nachrichten im TV zu gucken. Dort kam leider die traurige Gewissheit – und es ist nach wie vor unbegreiflich, dass eine ganze Eishockeymannschaft bei einem Flugzeugabsturz in Russland ausgelöscht wurde!

Dass wir in der Nacht nicht wirklich gut geschlafen haben, wird jeder verstehen – Detlef, der sowieso einen gewissen Respekt vor dem Fliegen hat, sah immer Abstürze; mir ging dann eher die vergangene WM durch den Kopf, wo ich mit Robert Dietrich noch gesprochen hab (und auch 3 weitere Absturzopfer hab spielen sehen).

Alle Fotos vom 2. Urlaubstag mit Ammersee findet Ihr HIER

Der heutige Donnerstag sah wie versprochen grau und verhangen aus – nicht wirklich für Fotos in der Landsberger Altstadt geeignet

(da wir später doch noch sonnige Tage hatten, werden die Fotos vom Donnerstag wohl alle in der Tonne landen). Nach einem kleinen ersten Rundgang schlagen wir den Weg am Lech entlang ein zum Wildpark. Dort entdecken wir bald ein

weißes Reh, das zutraulich ziemlich nah herankommt, ein Albino. Seine normal farbigen „Brüder“ tauchen auch hier und dort auf. Es soll auch Wildschweine geben, und Detlef sieht im Gehege das erste. Mir entgeht das – es hat sich jetzt hingelegt und sieht im Schatten genau wie der Baumstamm aus. Doch eine Ecke weiter hört man es schmatzen: 2 jüngere Exemplare tun sich gütlich am frisch eingeworfenen Grashexel. Aber wir haben ja noch ein weiteres Ziel, die „Teufelsküche“. Dieses Ausflugslokal, knapp 1 h vom Zentrum entfernt, taucht plötzlich hinter einer Kurve auf. Es sieht aber genauso hässlich aus wie im Internet, ein an den Hang geklatschter Betonklotz. Drinnen aber ist es recht gemütlich mit schmackhaften Gerichten. Da sich linkerhand die Teufels-küchenschlucht auftut, haben wir auf dem Rückweg den Weg an diesem Bach und Wasserfall (gestaut) entlang gewählt –

und ein solch blaues Wasser wie selten gesehen! Ohne nochmals durch den Wildpark zu gehen, landeten wir schließlich wieder in der Landsberger Innenstadt, die wir noch weiter erkundeten. Zum Abend wollten wir im „Nonnenbräu“ einkehren, hatten jedoch mit der Wegbeschreibung erst mal Probleme, dass wir nach treppauf den Berg hinauf erst etwas im Zickzack liefen, bevor wir in der Siedlung den Gasthof fanden. Offensichtlich hatten die anderen potentiellen Gäste ein ähnliches Problem, und als einzige wollten wir dort nicht hocken. So sind wir weiter über der Stadtmauer gewandert, bis wir einen der vielen erhaltenen Türme fanden. Allmählich wurde es dunkel, der Durst größer, und wir begaben uns in ein Altstadtgässchen, wo wir einen Pub entdeckt hatten „zum Trödler“, der auf der Karte Brotzeiten und andere Kleinigkeiten „nicht zum Sattwerden, aber gegen das Verhungern“ versprach. Hier saßen schon ein paar Gäste beim Guinness oder „richtigem“ Bier. Wir genehmigten uns beides und fielen irgendwann ein paar Gassen weiter in unser Bettchen.

Alle Fotos vom 3. Urlaubstag mit Landsberg gibt es HIER

Am heutigen Freitag sollte das Wetter wieder schön werden gemäß Wetterbericht. Für heute hatten wir ein Bayernticket der Bahn, und nach dem Frühstück zogen wir los nach Kaufbeuren. Unsere „Kneipp-Lechfeld-Bahn“ entließ uns in Kaufering nach wenigen Minuten, weiter ging es mit dem Regionalzug aus München, doch in Buchloe mussten wir nochmals umsteigen. Die Anschlüsse waren gut, und in Kaufbeuren angekommen, suchten wir zunächst die Eishalle, die in Fußwegreichweite vom Bahnhof beim Sportpark sein sollte. Durch den Park mit altem Baumbestand ging es, doch was wir für die Eishalle gehalten hatten, entpuppte sich als das Dach der Schwimmhalle. Auf Umwegen fanden wir – gegenüber der Schwimmhalle hinter Bäumen versteckt – die Eishalle. Wir hätten beim Biergarten-Imbiss einfach mal nicht selbigen bewundern sondern nach links gucken sollen... Als wir aber dort abkommen, ist das Training der 1. Mannschaft bereits vorbei, und die Spieler wahrscheinlich auch schon ausgeflogen. Schade, sonst hätte Jannik uns vielleicht den einen oder anderen Tipp für die Innenstadt geben können...

Ging aber auch so. Die Rathausfassade lag sonnen-technisch noch im Schatten, so war zunächst die Lutherkirche dran, bevor uns der Stadtrundgang auf die Stadtmauer führte. Oben am Fünfknopfturm angekommen, dem Wahrzeichen von Kaufbeuren, war uns bei auf einmal wieder viel zu warmen 28° doch erst mal nach einer Pause im dortigen Biergarten.

Wir wollten aber nicht hier oben verhocken und machten uns bald auf den weiteren Rundweg. Wieder unten entdeckten wir einen Gasthof mit rückwärtig gelegenem Biergarten, wo wir unser Mittagessen orderten. Anschließend stand die Sonne günstig für das Foto vom Rathaus. Bald wurde es auch Zeit, dass wir einen Zug erreichten, der uns nach Buchloe fuhr. Hier sollte heute Abend das erste Testspiel stattfinden, und der Gegner des Bayernligisten war kein anderer als der Bundesligist ESV Kaufbeuren (wohin ja „unser“ Jannik Woidtke gewechselt ist). Eigentlich hatten wir auch hier noch einen Stadtrundgang machen wollen oder eine Nahrungsgrundlage in der „König Ludwig Hütte“ einwerfen, sind dann aber doch vorher zur Halle abgebogen – und hatten dann keine Energie mehr, um bei noch immer ziemlich hohen Temperaturen für knapp 60 Min. noch zu einem Biergarten zu wandern. Schließlich wurde der Einlass geöffnet, und man konnte sich in der Halle abkühlen.

Alle Fotos vom 4. Urlaubstag (Kaufbeuren) findet Ihr HIER

Unsere Plätze nahmen wir dann neben den Spielerbänken ein – bei der schönen neuen Bande stellte das Glas fototechnisch gesehen kein Problem dar. In einer Pause wurde ich auf den Kaufbeuren-Schal angesprochen, den wir „im Fundus“ gefunden hatten noch zuhause – ich gehe mal stark davon aus, dass es Janniks Vater war. Beide Teams liefen mit Trauerflor auf, und es gab eine Schweigeminute zum Spielbeginn (Robby hatte die Nachwuchsmannschaften des ESVK durchlaufen, bevor er ins Profigeschäft eingestiegen ist). Leider mussten wir (aus Sicherheitsgründen um den Zug zu erreichen) das Spiel kurz vor dem Ende verlassen und haben noch 2 Tore verpasst. Gastgeber Buchloe hatte auch nur im ersten Abschnitt wirklich mithalten können, war sogar durch 2 schnelle Tore mit einem zwischenzeitlichen 2:1 in Führung gegangen, vermochte aber im weiteren Verlauf den großen Nachbarn nur mehr ein wenig ärgern, zu groß war doch der Leistungsunterschied, und für die Piraten aus Buchloe war es sowieso das erste Saison-Testspiel, auch in diesem Punkt hatten die Joker aus Kaufbeuren einen gewissen Vorsprung. Die erste Strafe gegen die Joker – traf Jannik ;-)

Dafür holte er später aber auch eine heraus und konnte sogar den Treffer in der daraus folgenden Überzahl erzielen. Am Ende verließen die Joker mit einem verdienten 11:2 das Eis.

Unsere Rückfahrt verlief auch problemlos, allerdings über Umwege und so klangvolle Orte wie Schwabmünchen, Oberottmarshausen oder Klosterlechfeld.

Die Fotos zum Spiel Buchloe-Kaufbeuren findet Ihr HIER

Der nächste Tag ist Samstag, bereits unser 5. Urlaubstag hier. Im Vorfeld bei der Urlaubsplanung hatten wir entdeckt, dass heute ein Dampf-Sonderzug durch halb Bayern fährt, der letzte Zustieg sollte ausgerechnet in Buchloe erfolgen. Zwar hatten wir überlegt, die Fahrt, die bis nach Lindau / Bodensee führte, mitzumachen, uns dann aber doch dagegen entschieden,

da man fototechnisch doch mehr davon hat, wenn man als „Außenstehender“ den Zug sehen kann. Außerdem findet heute ein DEL-Testspiel in München statt, in einer Halle, die wir auch noch nicht haben, und mit hoffentlich Jochen Reimer im Tor des EHC München, der 3 Jahre bei uns (DEG) gespielt hatte. Also wieder mit dem Bayern-Ticket für 29 Schleifen morgens in unsere Kneipp-Lechfeld-Bahn bis Kaufering und von dort weiter nach Buchloe. Da wir gestern hier auf dem Bahnhof keinerlei Hinweise auf den Dampfzug gefunden hatten (und so Internet-los sind), waren wir uns mit der Ankunftszeit nicht so wirklich sicher. Als unsere Bahn in Buchloe einfuhr, sahen wir aber bereits einige Trainspotter auf einem Güterbahnsteig und weitere auf den Bahnsteigenden mit ihren Kameras.

Wir hatten kaum Zeit, uns den besten Platz auszusuchen, da sah ich schon Dampf in der Ferne. Und dann kam er, hielt kurz und fuhr weiter, tiefer ins Allgäu...

Alle Fotos vom 5. Urlaubstag mit Dampflok findet Ihr HIER

Da wir für München keine Akkreditierung bekommen hatten (in diesem überaus wichtigen Test-Spiel gegen Augsburg schien die Bande voller Fotografen zu sein und auch alle Presseplätze belegt), wollten wir kein Risiko eingehen, dass Kamera oder Netbook in irgendeiner Grabbelkiste bei der Einlasskontrolle landen würden, deshalb fuhren wir nach Landsberg zurück. Dort am Bahnhof hatten wir sogar Internet und konnten den Spielbericht von gestern fertigstellen und absenden. Gegen Mittag zogen wir erneut los, auch diesmal mit Umstieg in Kaufering. Im uns von unseren letzten D-Cup-Aufenthalten bestens bekannten Bahnhof München-Pasing (der noch immer eine einzige Baustelle ist wie schon seit 2 Jahren) stiegen wir in eine S-Bahn um, weil wir nur bis zur Donnersberger Brücke fahren wollten. Dort schauten wir uns schon einmal den Weg zu unserem Hotel für den diesjährigen Deutschland-Cup an. Ach ja – und das „Augustiner Bräu“ liegt direkt gegenüber dem Hotel und wurde direkt einmal angetestet. Also hier auf der Landsberger Straße und damit nicht ganz in der Innenstadt ist das zwar auch riesig groß, die Preise aber nicht so überhöht wie am Marienplatz. Am Hauptbahnhof schauten wir uns noch unseren möglichen Umsteige-Weg für die nächtliche Rückfahrt an, bevor wir Richtung Olympiapark fuhren. An der Abendkasse erstand ich 2 Tickets auf der Geraden Nähe Münchner Tor („ich muss Ihnen aber Karten recht weit vorne geben“ - ist das normalerweise ein Manko?) - Plätze von denen man sehr gut sehen konnte! Was wir nicht gesehen haben, waren die Unmengen an Fotografen – Detlef hätte also durchaus die Möglichkeit gehabt, sich die 2 Drittel,

die Jochen auf „unserer“ Seite stand, um das komplette Münchner Drittel herum einen Fotostandort zu suchen, ohne irgendjemandem auf die Füße zu treten (außer der Münchner Presse, die so zahlreich durch Abwesenheit glänzte). Aber kannste machen nix. So haben wir das Spiel einfach mal wieder als Fans und – was noch schöner weil genauso selten geworden – zusammen genießen können. Jochen (und sein Team) spielte übrigens „zu Null“. Nach dem Spiel hat er uns kurz begrüßt, war aber verständlicher weise nicht wirklich zum Unterhalten aufgelegt...

Nach dem Spiel wurden vor der Halle einige Kerzen entzündet für Robert Dietrich, und nachdem die ersten (alkoholisiert kichernden) Fans verschwunden waren, wurde es ruhig und besinnlich. Auch ein Teil des Münchner Teams und der Trainerstab legten Blumen und Kerzen ab.

Alle Fotos (es sind nicht viele) vom Testspiel in München gegen Augsburg gibt es HIER

Auch heute am Sonntag stand wieder einiges auf dem Programm, sodass wir recht früh aufstanden. Für heute Mittag hatten wir ein DNL-Spiel in Füssen auf dem Zettel. Auf dem Weg nach Füssen kamen wir an der berühmten Wieskirche vorbei, der wir natürlich einen Besuch abstatteten. Es war Sonntag – und gerade Messe in der Kirche mit einem Schild davor „Gottesdienst, keine Besichtigung“. Es scheint aber so, dass viele Leute nicht lesen können (oder waren alle auf dem „Europa-in-7-Tagen-Trip“, dass sie den Gottesdienst nicht vor der Tür abwarten konnten?) - das war ein ewiges Rein und Raus, dass ich fast die wetternde Stimme von der Kanzel erwartet habe.

Detlef suchte derweil einen passenden Fotostandort außerhalb der Kirche, um diese ohne Baukräne und Bauhütten im Vordergrund aber am besten mit Alpenpanorama im Hintergrund zu erwischen. Versuch fehlgeschlagen, aber Messe endlich vorbei. Die Kirche ist zwar sehr schön, aber doch ziemlich überladen.

Weiter ging es nach Füssen und dort über die Grenze nach Österreich zum Tanken. Zurück in Füssen suchen wir uns durch das Gewühl der Touris und Reisebusse den Weg zum Bundesleistungszentrum, also den Eishallen. Zu Fuß gingen wir ein Stück zurück, um auch hier noch etwas von der Innenstadt zu sehen, und landeten als erstes in der Klosterkirche von St. Mang (Hl. Magnus), bevor wir zur Burg raufkletterten, die direkt nebenan liegt. Leider keine Aussicht von dort auf die Stadt, bevor man an das Zahlhäuschen kam. Unten noch ein paar Häuserfassaden besichtigt, und schon war es Zeit für unser erstes Spiel am heutigen Tag.

Alle Fotos vom 6. Urlaubstag (Wieskirche, Füssen) findet Ihr HIER

Im Füssener Eissportzentrum traf das DNL-Team Füssen im 3. Ligaspiel auf die Altersgenossen aus Landshut, den Vorjahresmeister. Wie bereits im Hinspiel gestern (5:4 für Füssen) unterlag der Meister auch heute knapp. Nach 2 frühen Powerplay-Toren fiel der Füssener Anschluss erst kurz vor der 1. Sirene. Im Mitteldrittel sah es dann andersherum aus – früher Doppelschlag des Gastgebers, Ausgleich durch den Meister.

Zur Mitte des Schlussabschnittes müssen die Gäste einen Treffer in Unterzahl fressen und kommen danach kaum mehr wirklich vor das Tor. Die Anweisung von Füssens Trainer ging auf, ruhig nach vorne zu spielen und die Scheibe aus dem eigenen Drittel fern zu halten. Seltsam ist allerdings, dass wir uns hier gefragt haben, ob wir wirklich in Bayern sind oder doch eher im Schwabenländle: Da verlangt man 1 Weißbier und 1 Helles, der Wirt wiederholt „1 Weizen und 1 Halbe“, hm. Vom Schwabenland überzeugte mich allerdings endgültig der Ausspruch eines Füssener Zuschauers auf eine Stockschlag-Strafe hin „na, soll der doch den Stock fescht hebe!“

Das Fotoalbum vom DNL-Spiel Füssen gegen Landshut gibt es HIER

Anschließend fuhren wir nach Kaufbeuren weiter, diesmal ohne Zwischenaufenthalt direkt zum großen Parkplatz an Schwimm- und Eishalle. Nach einer Stärkung mit Schnitzel und „Weizenbier“ (1x mit und 1x ohne) sind wir pünktlich zum Spielbeginn – natürlich wieder mit andächtiger Stille bei der Schweigeminute – in der Halle. Hier spielten heute die Joker Kaufbeuren gegen den italienischen Zweitligisten Eppan Pirats. Auch diese Piraten wurden locker zum Abendbrot verspeist, auch wenn sie mehr Gegenwehr zeigten als ihre Namensvettern 2 Tage zuvor. Kaufbeuren ging früh mit 2 Toren in Führung, nach dem 3:0 gibt es die erste Strafe gegen die Joker (…), und diesmal können die Freibeuter die Überzahl nutzen. Im mittleren Abschnitt das 4:1 in Überzahl, das 5:1 mit dem Onetimer am Torkreis, das 6:1 bei 4 gegen 4. Der Schlussabschnitt war am unterhaltsamsten: erst beginnen die Joker mit 105 Sekunden doppelter Überzahl, können dort auch das 7:1 erzielen.

Dann zeigt Jannik seinen ersten Boxkampf der Saison – mit Punktsieg für ihn und anschließender Welle vom Fanblock. Die artfremde Einlage bringt den Kontrahenten 2+2+10 Min. Strafe ein. Nach dem 8:1 kommt es erneut zu Rangeleien, diesmal bekommen die beiden Streithähne einen Platzverweis – verstehe einer die Schiedsrichter! 865 Zuschauer sahen noch den 9. Treffer für die Gastgeber und in den Schlussminuten einen Powerplay-Treffer der Gäste zum Endstand von 9:2. Kaufbeurens Goalie Stefan Vajs hatte wie sein Namensvetter und Mitgoalie Stefan Horneber am Freitag nicht wirklich viel zu tun.

Nach dem Spiel bestellt uns Jannik noch Grüße an alle in Düsseldorf, wir begaben uns zum dortigen Bahnhof (zur Internetnutzung) und anschließend zurück nach Landsberg.

Alle Fotos vom Testspiel der Joker gegen Eppan seht Ihr HIER

Montag früh = Klamotten zusammenpacken, Geschirr spülen, Auto holen, Kaffee und belegte Brötchen einpacken, Auto beladen und ab nach Hause! Nach 1600 km erreichen wir gegen 16:30 Uhr Kaarst und unsere Katze, die uns schon sehnsüchtig erwartet hatte.

 

 

 

 
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