Oberliga West - Hauptrunde 11/12
Oberliga West - Hauptrunde 11/12

Freitag, 23.12.2011 

Huskies zu stark für Füchse! Das junge Team der Füchse konnte gegen routinierte und kräftigere Huskies aus Kassel nur die ersten 10 Minuten dominieren, zur Spielmitte hin war das Spiel bereits entschieden. Auch Powerplaysituationen konnten nicht genutzt werden. Kassel nutzte individuelle und Aufbaufehler gnadenlos aus.

Zumindest nachdem die Gäste den zweiten Treffer erzielt und damit die frühe Druckphase der Füchse unterbrochen hatten (Dennis Klinge, 9. Min.). Nach einem Gerangel um EVD-Goalie Linda durfte jeweils ein Spieler der beiden Teams für 2+2 Min. auf die Sünderbank, und Manuel Klinge dürfte Herrn Schukies dafür dankbar gewesen sein, hatte er doch bei dieser Rangelei sehr schnell keine Handschuhe mehr an… Eine weitere Strafe gegen den Fuchs bescherte den Gästen ein Powerplay, doch auch auf Seiten der Füchse setzte der schnelle Preibisch seinen Konter neben das Gehäuse. Besser machten es die Huskies, als die Überzahl gerade vorbei war, und Christ kurz vor der ersten Sirene die dritte Scheibe in den Winkel zimmerte (20.).

Fischbuch und Gästegoalie Ondraschek kugelten auf dem Boden, was Daniel Fischbuch eine weitere Strafe einbrachte und den Gästen diesmal einen „richtigen“ Powerplaytreffer: den Schuss von der Blauen konnte Linda irgendwie blocken, verlor aber die Scheibe aus Hand und Blick, Glusanok sah sie als erster im Torkreis liegen und schaltete blitzschnell auf einschieben um (28.). Die Füchse ihrerseits konnten aus dem nächsten Powerplay nicht viel machen, Palka kam mit dem Pfostentreffer der Sache noch am nächsten. Gegenüber musste Linda vor allem gegen die „DEL-Reihe“ Manuel Klinge, Valenti, Robitaille und Sikora retten.

Der Schlussabschnitt brachte außer ein bisschen Bambule, als erneut ein Spieler über Goalie Linda geschubst wurde und diesmal jeweils zwei Mann für vier Minuten hinter Plexi zuschauen durften, nur noch die Erkenntnis, dass die weiß gekleideten Kasselaner massiger wirkten und die Duisburger in den schwarzen Hemdchen (was bekanntlich sowieso schlanker macht als weiß) schier am langen Arm verhungern ließen oder sich einfach mittels Masse durchzusetzen wussten. Da hatten die kleineren eleganteren Füchse einfach nichts entgegenzusetzen. So blieben letztlich alle Aufbaubemühungen und Konterchancen fruchtlos, und Kassel nahm verdiente 3 Punkte mit nach Hessen.

Das Spiel EV Duisburg – EJ Kassel 1:4 (1:3 / 0:1 / 0:0)

Tore: 0:1 (0:53) A. Heinrich; 1:1 (2:22) Breitkreuz (Markus Schmidt, Oprée); 1:2 (8:59) D. Klinge (Berendt); 1:3 (19:22) Christ; 1:4 (27:05) Glusanok 5-4

Strafen: 24:26

Schiedsrichter: Gordon Schukies

Zuschauer: 824

Die Fotos vom Oberliga-Spiel der Füchse gegen Kassel gibt es HIER

Sonntag, 11.12.2011

In einem glanzlosen Spiel konnten ausfallgeplagte Ratinger gegen spritzigere Frankfurter Löwen wenig Akzente setzen, kämpften sich jedoch in der 2. Spielhälfte beim Stand von 1:5 nochmals heran. Allerdings ließen die Aliens eine Menge Chancen ungenutzt liegen und mussten sich am Ende verdient 4:7 geschlagen geben. Wieder einmal musste man auch mit der nicht einheitlichen Linie der Schiedsrichter hadern, denen am Ende mit 86 Strafminuten das Spiel ein wenig entglitten war (und das ganz ohne die Volksbelustigung einer Boxeinlage).

Dabei begann der Tag recht unterhaltsam – aus dem niederländischen Tilburg war ein Bus Fans angereist, die das Team ihres ehemaligen Trainers Larry Suarez mit anfeuern wollten, und zunächst ging es zur Einstimmung auf den Weihnachtsmarkt. Der Fanbus aus Frankfurt traf erst zum Spiel ein, trotzdem wurden nur 425 Zuschauer gezählt. Die allerersten Anfangsminuten gehörten den Aliens, und der Ratinger Fan freute sich – trotz des Ausfalls der Leistungsträger Monych (OP), Hein (Sperre) und Ackers (verletzt) - schon auf ein aus seiner Sicht schönes Spiel. Doch früh begannen die (nicht geahndeten) Nickeligkeiten wie Stockschläge und Ellbogen. Die erste Strafe kassierten die Gäste, Ratingen konnte allerdings nicht viel daraus machen, denn bald gesellte sich Alien Firsanov dazu. Als Firsanov wieder hätte mitmischen dürfen, muss er verbal entgleist sein, denn er durfte gleich umdrehen und die Strafbank diesmal für 10 Minuten wärmen. Damit musste Suarez erneut die Reihen umstellen, und nichts passte mehr. Da passte es dann, dass erst Thau, dann Hensel einen Bauerntrick versuchen konnten, Bauscher brachte den dritten Versuch schließlich hinter Ratingens Goalie Dillmann unter (8. Min.).

Nach diesem Tor brachen die Gastgeber fast völlig ein, Pässe kamen nicht mehr an, wurden in den Rücken des Mitspielers oder an dessen Kufe gespielt. Aminikia, der heute in der Verteidigung aushelfen musste, besuchte die Strafbank, aber es reichte gerade zum Visier putzen, denn mit dem Onetimer von der blauen Linie war 6 Sekunden später Sevo für die Hessen erfolgreich (14.). Wenn die Rheinländer sich mal im Angriffsdrittel festsetzen konnten, verzettelte man sich in Zweikämpfen hinter dem Tor. Meist war über kurz oder lang das Spielgerät wieder verloren. Doc Buder hatte heute auch mehr Arbeit, als ihm lieb war – gegen Drittelende musste er gar nach der Trage rufen, denn Marco Müller hatte sich in einen strammen Schuss von Tegkaev gestellt – auch wenn der Puck von ihm bis ins Mitteleis und in die Kelle seines Kollegen abprallte, der gleich einen Konter einleiten wollte, musste das Spiel unterbrochen werden, da sich Müller vor Schmerzen auf dem Eis wälzte. Er hat übrigens „nur“ einen Pferdekuss davongetragen, konnte aber verständlicher weise nicht mehr am Spielgeschehen teilnehmen.

Dass kurz vor der Sirene Breiter mit der Scheibe ins Tor fiel, hatte keine statistische Bedeutung, da das Spiel bereits unterbrochen war. Dass die Gäste mit Zug zum Tor aus der Pause kamen und quasi den ersten Angriff versenken konnten, schlug sich dann doch im Zwischenergebnis nieder (Thau, 21.). In diesem zweiten Abschnitt fielen dann doch die Schiedsrichter auf – es gab jetzt offensichtlich Strafen auf Zuruf... Doch das Ratinger Powerplay hatte seinen Namen nicht wirklich verdient. Dass die Gastgeber anschließend bei gleicher Spieleranzahl den ersten Treffer versenkten, war fast aus heiterem Himmel, Firsanov konnte einen Abpraller um den Goalie herum über die Linie bugsieren (26.). Die Freude währte nicht lange – Dillmann auf der anderen Seite schätzte einen Schuss von der linken Bande an der blauen Linie falsch ein, dirigierte noch seinen Verteidiger links neben das Tor, um die Scheibe dort aufzunehmen. So bewegte er sich nicht weiter, als die Scheibe aus seiner Sicht ungeplant innen neben dem Pfosten einschlug (28., Barta). Nachdem genau zur Spielmitte Dillmann ein haltbarer Schuss über die Fanghand gerutscht war (Schweiger, 31.), schnappte er sich seine Trinkflasche und erklärte seinen unerfreulichen Arbeitstag für beendet. Weiter ging es mit Strafzeiten, erst erwischte es auf Seiten der Gäste Schenkel, dann erwischte Thau im Bandenzweikampf den kaum kleineren Gross mit dem Ellbogen im Gesicht. Nach einiger Diskussion wurde Thau zum Duschen geschickt, für das Donnern des Schlägers an die Bande setzte es weitere 10 Minuten. In dieser fast 2-minütigen doppelten Überzahl lautete die Devise: alle Scheiben zum Artur, doch was Tegkaev auch versuchte, er traf den Goalie, das Fangnetz, das Glas hinter dem Tor und die Latte. Und es sollte schlimmer kommen. Bei einem Passversuch die Linie entlang verhungerte die Scheibe, Frankfurts Breiter machte sich auf den Weg und war nur noch unfair am Abschluss zu hindern.

Den fälligen Penalty allerdings konnte Kohl im Ratinger Gehäuse abfangen (33.). Mit einem Strahl von der Blauen konnte Priebsch seinen Fehler von vorher wieder wettmachen und bei nunmehr einfacher Überzahl den 2. Ratinger Treffer erzielen (34.). Mehr sprang aus der numerischen Überlegenheit nicht heraus. Direkt anschließend allerdings gab es die wohl schönste Ratinger Kombination des Spiels, dann auch noch erfolgreich – Hendle von der Blauen, quer auf Priebsch, der quer vor das Tor, und Oesterreich ins lange Eck (36.). Doch es sollte nicht sein. Kaum waren die Löwen nach einer weiteren Strafe wieder komplett, hüpfte die Scheibe Aminikia über die Kelle und aus dem Drittel. Die Gäste waren schneller und auf einmal mit 2 Spielern vor den Verteidigern und ließen Kohl keine Chance (Breiter, 40.).

Auf Seiten der Ratinger kam dann auch fehlendes Scheibenglück dazu, auch wenn sie eine längere doppelte Unterzahl schadlos überstehen konnten. Mit weitem Pass bediente Gross Kohmann an der gegnerischen Blauen, der den Goalie austanzte zum 4:6 (46.). Sollte vielleicht doch noch etwas drin sein für die Gastgeber? Es sah so aus, denn erneut kam der Arzt zum Einsatz, als Gries nach hohem Stock auf dem Eis blieb. Schweiger durfte dafür dann auch schon unter die Dusche mit 5 + 10 Minuten-Strafe (47.). Priebsch versuchte sich mehrfach, auch Aminikia, doch diese Strafzeit konnte nicht genutzt werden.

Auf beiden Seiten schlichen sich Ungenauigkeiten ein, vor allem auch die Gäste liefen an erfolgversprechenden Querpässen vorbei, wohingegen Ratingen wieder vermehrt die Schlittschuhkufen der Mitspieler anspielte. Am Ende bekamen die Gäste nochmals einen Besuch der Strafbank verordnet, für die letzten 53 Sekunden ging Ratingens Goalie Kohl vom Eis, doch der Schuss ging nach hinten los, als Bauscher aus der eigenen Bandenecke die Scheibe befreite und ins leere Tor traf (60.).

Damit schmilzt für Ratingen der Vorsprung vor dem 9. Tabellenplatz immer mehr zusammen, und die Leistungsträger werden zum Teil noch mehrere Spiele ausfallen, so Coach Suarez auf der Pressekonferenz.

Nach dem Spiel wurden Stofftiere für die angekündigte Charity-Aktion "Kuscheltiere" aufs Eis geworfen, und die "harten Jungs" hatten alle Hände voll zu tun beim Einsammeln...

Das Spiel Ratinger Ice Aliens – Frankfurt Löwen 4:7 (0:2 / 3:4 / 1:1)

Tore: 0:1 (7:53) Bauscher (Thau, Hensel); 0:2 (13:09) Sevo (Seyller, Breiter) 5-4; 0:3 (20:19) Schweiger (Thau, Sevo) 5-4; 1:3 (25:40) Firsanov (Tegkaev, Kohmann); 1:4 (27:04) Barta (Sevo, Barg); 1:5 (30:03) Schweiger (Barta, Barg) 5-4; 2:5 (33:53) Priebsch (Hauptig, Oesterreich) 5-4; 3:5 (35:50) Oesterreich (Priebsch, Hendle); 3:6 (39:03) Breiter (Schweiger, Ansink); 4:6 (45:35) Kohmann (Gross, Tegkaev); 4:7 (59:46) Althenn (Knihs) 4-5 ENG

Strafen: Ratingen 14 Min. + Diszi Firsanov; Frankfurt – 22 Min. + Diszi Thau + Diszi Schweiger + SD Thau

Schiedsrichter: Stefan Franz

Zuschauer: 425

Die Fotos vom Oberliga-Spiel der Aliens gegen Frankfurt gibt es HIER

Sonntag, 4.12.2011

7:0 „Arbeitssieg“ in Krefeld

Wie Duisburgs Coach Franz Fritzmeier vor dem Spiel anmerkte, musste auch dieses Spiel erst einmal gespielt sein. So taten sich die Füchse beim Tabellen-Vorletzten Preussen Krefeld über 40 Minuten erstaunlich schwer, drehten erst im Schlussabschnitt auf und fuhren einen letztlich eindeutigen 7:0 Sieg ein.

Mit erneut anderem Personal traten die Füchse zum „Heimspiel“ in der Krefelder Rheinlandhalle an (es mögen wohl 2/3 der Zuschauer im Fuchstrikot auf der Tribüne gesessen und gestanden haben). So trug heute Dennis Fischbuch das „C“ auf der Brust, allerdings nicht lange, denn er fiel bereits nach gut zwei Spielminuten verletzt aus. Fritzmeier musste außerdem auf die Kölner Spieler verzichten, hatte dafür reichlich Verstärkung aus Düsseldorf, deren beide Mannschaften (DNL und DEL) heute spielfrei hatten. Trotzdem kam der Favorit schwer in Tritt und biss sich anfangs am Krefelder Schlussmann Ken Passmann die Zähne aus. HSR Melia sprach die erste Strafe gegen Duisburg aus, im Powerplay fanden die Gastgeber (Appelhans, Schmitz) ihren Meister in Felix Bick, der den Vorzug vor Renkewitz im Tor der Füchse erhalten hatte.

Eine Befreiung hingegen konnten die Gäste nutzen und den überraschten und aus der Bahn geratenen Passmann erstmalig überwinden (Huhn, 12. Min.). Das war es mit Toren im Startabschnitt, Duisburg ließ zwei eigene Überzahlsituationen ungenutzt liegen.

Die Preussen verschliefen den Start ins zweite Drittel, kamen zu spät auf das Eis und mussten daher gleich in Unterzahl anfangen. Eingefangen haben sie sich hier aber keinen Treffer. Der folgte etwas später bei gleicher Personalstärke – Breitkreuz setzte sich im Mitteleis durch, tanzte Gegner und Goalie aus (27.). Rückkehrer Huhn glänzte durch gut gedachte Vorlagen, die aber zunächst keinen Abnehmer fanden oder aus Kurzdistanz irgendwie den Weg über oder neben das Tor. Krefeld kam kaum gefährlich vor das Gehäuse von Bick, wenn doch (Wagner, Oltmanns), war Bick auf dem Posten. Im Kampf um den Puck hinter dem Duisburger Tor schlug Duisburgs Verteidiger Schmidt seinem Gegenspieler die Scheibe weg, woraufhin dieser (Lankes) fiel. Als er wieder aufstand, blutete er, was das Schiedsrichtergespann mit einer Spieldauer für Schmidt bestrafte. Lankes verließ allerdings auch das Spiel zur Behandlung (ob er nun mit oder ohne Fremdeinwirkung in seinen Schläger gefallen ist, werden die Unparteiischen sicher besser gesehen haben als Zuschauer und Reporter auf den Tribünen, und der Spieler hat sich ja sicher nicht selbst verletzt).

Die nun 5 Minuten dauernde Überzahl brachte den Preussen zwar die eine oder andere Chance (Pierre Klein, Wagner, Schmitz), doch auf der Gegenseite kam auch der schnelle Alex Preibisch zu seinem Konter, auch Hofland und Strodel versuchten sich in Befreiungskontern, doch zu einem Treffer langte es auf beiden Seiten nicht. Als jedoch kurz vor Ablauf der fünf Minuten sich zusätzlich Daniel Huhn in die Duisburger Kühlbox gesellte, sprang für Wagner ein Schuss neben das Tor heraus, bevor nochmals Preibisch mit Scheibe auf und davon war, aber auch nicht abschließen konnte – schade eigentlich, einen SH2 sieht man ja nicht alle Tage!

Auch im Schlussabschnitt dauerte es geraume Zeit, bis sich etwas Zählbares auf der Uhr niederschlug. Strafen gab es übrigens in diesem Drittel nicht mehr – durch die SD war wohl das Kontingent an zu verteilenden Strafminuten aufgebraucht. So versuchten sich bei gleicher Spielerzahl vor allem die Gäste in verschiedenen Kombinationen und aus unterschiedlichen Lagen. Krefeld kam selten, meist in Einzelaktionen ins Angriffsdrittel, selbst Befreiungen der Gastgeber wurden bereits wenige Schritte später im Mitteleis wieder umgekehrt. So auch in der 49. Spielminute, als Huhn gerade noch an der gegnerischen blauen Linie die Scheibe im Drittel halten konnte und im Fallen um den Gegner herum lenkte auf Christoph Ziolkowski, quer zu Hofland, das war der 3. Treffer für Duisburg.

Die Torschützen waren noch nicht ganz verlesen, da musste Passmann erneut hinter sich greifen (Schlipper, 49.). Nach diesem 4. Gegentreffer wachten die Gastgeber auf und versuchten konsequenter ihre Angriffe, doch gegen Bick blieben Huber, Wodrich, Schlesiger nur 2. Sieger. Besser machte es Klingsporn, er nahm zwar den Pfosten zur Hilfe, aber in der 52. Min. stand eine 5 auf Seiten der Füchse. In der bereits 56. Minute hatte Beckers die wohl beste und zwingendste Möglichkeit, allein an Bick kam er einfach nicht vorbei, auch gegen Maas konnte Duisburgs Goalie klären. Zwei Minuten später wurde es nochmals eng für Bicks Shut out, doch beim 2 auf 1 konnte Verteidiger Gogulla noch rechtzeitig die Scheibe wegspitzeln. Die Schlussminute brachte nochmals zwei Treffer für den Fuchs – Breitkreuz eroberte in der Bandenecke hinter dem Krefelder Tor die Scheibe, spielte sie hinter dem Tor zu MacKay, dieser vor das Tor, und Strodel hat keine Mühe. Erneut war der Stadionsprecher kaum verklungen, als Hofland aus Kurzdistanz den Schlusspunkt setzte.

Das Spiel KEV 81 Preussen gegen EV Duisburg 0:7 (0:1 / 0:1 / 0:5)

Tore: 0:1 (11:15) Huhn (T. Ziolkowski, Schmidt) 4-5; 0:2 (26:06) Breitkreuz (Schmidt); 0:3 (48:26) Hofland (Ch. Ziolkowski, Huhn); 0:4 (48:42) Schlipper (Preibisch); 0:5 (51:49) Klingsporn (Preibisch); 0:6 (59:00) Strodel (MacKay, Breitkreuz); 0:7 (59:24) Hofland (Ch. Ziolkowski)

Strafen: KEV – 6 ; EVD – 11 + SD Schmidt

Schiedsrichter: Elvis Melia

Zuschauer: 345 (davon 250 Duisburger)

Es spielten: KEV – Passmann – Maas, Schneider, Hildebrandt, Appelhans, Bronischewski, Wagner, Schmitz – Beckers, Schlesiger, Lankes, Oltmanns, Huber, Pierre Klein, Wodrich

EVD – Bick – Thomas Ziolkowski, Schmidt; Klingsporn, Gogulla; Hastenteufel – Hofland, Huhn, Dennis Fischbuch; Hanke, Christoph Ziolkowski, Preibisch; Strodel, MacKay, Breitkreuz; Daniel Fischbuch, Schlipper, Fröhlich

Die Fotos vom Oberliga-Spiel der Füchse Duisburg in Krefeld gibt es HIER

 

Dienstag, 29.11.2011

Nach zwei ausgeglichenen Dritteln nutzten die Aliens am Essener Westbahnhof drei Moskitostrafen effektiv zu drei Toren und stellten die Weichen auf Sieg.  

Unter den Augen von Bundestrainer Köbi Kölliker (oder wollte er sich nur die Halle für das bevorstehende Länderspiel anschauen?) begann das Spiel am Dienstag Abend zerfahren, wobei allerdings die Gäste aus Ratingen bereits eine frühe Strafe gegen die Moskitos für sich ausnutzen konnten (Firsanov über die Fanghand, 5. Min.). Auch weiterhin zeigten die Aliens größere spielerische Klasse, ohne jedoch weiteren Gewinn daraus ziehen zu können. Essen andererseits nutzte meist Fahrlässigkeiten oder Ausrutscher auf Ratinger Seite, um gefährlich vor Dillmann im Ratinger Kasten aufzutauchen, in der 11. Min. konnte ihn Schneider im Alleingang erfolgreich austanzen.

Auch der zweite Durchgang bot ein ähnliches Bild – frühes Tor für die Gäste (Hein, 24.), kurz darauf allerdings Scheibenverlust durch einen Ausrutscher, Essen mit dem 3 auf 2 Konter, und Scharfenort versenkte den erneuten Ausgleich in den Maschen (25.). Weitere Chancen auf beiden Seiten, zwischendurch ein wenig Gerangel, das HSR Nicole Hertrich aber zügig unterbinden konnte, aber nichts Zählbares auf der Anzeigentafel. Selbst je eine doppelte Überzahl für beide Teams führte zu keiner Änderung.

Die Moskitos starteten in Unterzahl aus einer Strafe vier Sekunden vor der Pausensirene. Ein Nachstochern um Essens Goalie Lüttges bestrafte dieser mit einem Stockschlag, welcher ihm selbst ebenfalls eine 2-Minuten-Strafe einbrachte. In nunmehr doppelter Überzahl lief die Scheibe gut bei den Aliens, Tegkaev zog ab,

Priebsch am Pfosten hielt die Kelle rein, das war die erneute Führung (42.). Dadurch waren die Moskitos zwar wieder zu viert, doch die Aliens schnell erneut in der Aufstellung. Mit einem Hammer von der Blauen schoss Priebsch´s Geschoss in die Maschen und zerschoss dabei des Goalies Trinkflasche (43.). Lüttges war darüber so erbost, dass er sich für Meckern eine Diszi einfing, an der Zeitnehmerbank musste daraufhin die Schiedsrichterin mit den Zeitnehmern diskutieren, ob nicht ggf. der Goalie seine Diszi selbst absitzen müsste. Musste er nicht. Essener Fans sangen daraufhin Schmählieder gegen die Frau auf dem Eis. Derweil zog der Ex-Essener Sören Hauptig schnell ins Angriffsdrittel, legte auf Gries. Dieser jedoch wurde just in dem Moment auch gelegt, sodass Essen sich erneut auf die Strafbank und damit ins Abseits beförderte. Hasselberg brauchte aber nicht lange dort zu ruhen, Tegkaev und Hein zogen schnell ins Drittel und brauchten ganze 16 Sekunden, um dem Ratinger Konto einen weiteren Treffer hinzuzufügen (45.). Obwohl auch der eine oder andere Außerirdische auf dem Sünderbänkchen landete, konnten die Stechmücken keinen weiteren Treffer verbuchen, sei es ein weiter Pass auf Jäske, dessen Schuss Dillmann entschärfen konnte, sei es der Ex-Ratinger Kruminsch, der an Priebsch hängen blieb. Bei angezeigter Strafe traf aber auch Hendle nur den Pfosten. Mit einem Mann mehr auf dem Eis dann schickte Kohmann die Scheibe aus dem rechten Bullykreis Richtung Tor, am langen Pfosten lauerte Hein und löffelte das Objekt der Begierde in die Maschen zum 6:2 (54.).

Das war aber noch nicht das Ende der Fahnenstange, auch wenn in den letzten 10 Spielminuten einen Gang runtergeschaltet wurde. Tegkaev, Firsanov, Hein und Priebsch versuchten, Löcher in Goalie Lüttges zu schießen, Linda hielt Hein im Infight hinter dem eigenen Tor (darüber durften beide auf der Bank nachdenken, auch wenn Hein das nicht so recht einsehen wollte). Ratingens Neuzugang Firsanov hatte früh den ersten Treffer erzielt, und er zeichnete auch für den letzten verantwortlich (60.).

Nett war noch die Aktion, dass der beste Spieler jedes Teams mit einer 5-l-Dose Bier geehrt wurde (Bobby Hein bei den Gästen und Damian Schneider bei den Moskitos).

Das Spiel Moskitos Essen – Ratinger Ice Aliens´97: 2:7 (1:1 / 1:1 / 0:5)

Tore: 0:1 (4:14) Firsanov 5-4; 1:1 (10:38) Schneider; 1:2 (23:33) Hein (Priebsch); 2:2 (24:38) Scharfenorth (Schröder); 2:3 (41:52) Priebsch (Tegkaev) 5-3; 2:4 (42:33) Priebsch (Tegkaev) 5-4; 2:5 (44:01) Tegkaev (Hein) 5-4; 2:6 (53:19) Hein (Kohmann) 5-4; 2:7 (59:23) Firsanov (Tegkaev)

Strafen: Essen – 24 + Diszi Linda + Diszi Lüttges; Ratingen – 14

Schiedsrichter: Nicole Hertrich

Zuschauer: 363

Es spielten: Essen – Lüttges – Linda, Sondern; Vogel, Scharfenorth; Piotrowski, Spelleken – Grein, Hasselberg, Jäske; Kopp, Musga, Koch; Kruminsch, Schneider, Schröder

Ratingen – Dillmann – Priebsch, Ackers; Gross, Lahmer; Migas, Schumacher; Aichele – Tegkaev, Hein, Firsanov; Hauptig, Kohmann, Gries; Werner, Oesterreich, Hendle; Schiefner, Bleyer

Alle Fotos vom Oberligaspiel der Aliens in Essen gibt es HIER

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Dienstag, 8.11.2011

 

Füchse ziehen Eisbären das Fell über die Ohren

Im vorgezogenen Spiel vom 4.12. verfolgten 582 Zuschauer das Spiel des EV Duisburg (Platz 8) gegen den Tabellenzweiten Hammer Eisbären. Duisburgs Trainer Franz Fritzmeier konnte aufgrund der Länderspielpause auf eine ganze Reihe von Förderlizenzspielern zurückgreifen. Dass die Füchse dadurch in erneut anderen Reihenzusammenstellungen spielten, zeigte sich besonders im Startdrittel. Aber obwohl die Gäste vor allem über den Ex-Duisburger Bergstermann und die erfahrenen Stammkräfte Vanek und Svejda immer wieder gefährlich vor Björn Linda auftauchten, fiel das Tor auf der anderen Seite (Schöbel aus der Kurzdistanz, 9. Min.). Dass Preibisch oder Bergstermann nicht gleich einen weiteren Treffer nachlegen konnte, rächte sich.

Zwar nicht sofort – Svejda und Flasar fanden in Linda ihren Meister – doch eine doppelte Überzahl sorgte dann für klare Verhältnisse. Nach mehreren Versuchen von der Blauen und einem schmerzhaften Schlägertreffer in die Familienplanung bei MacKay, konnte Loecke Füchse-Goalie Linda erstmalig überwinden (17. Min.). Die verbleibende Strafzeit konnten ihrerseits die Gäste nicht mehr weiter ausnutzen.

Der zweite Durchgang sah aktivere Füchse, doch lange Zeit hielten beide Goalies das Unentschieden fest. Die erste Strafzeit gegen die Westfalen war gerade abgelaufen und der Fuchs noch in der Aufstellung, als Breitkreuz die Scheibe aus spitzem Winkel frech in den Giebel hob (31. Min.). Zwei weiteren Chancen von

Daniel Fischbuch sowie Palka und Gogulla stehen zwei Schüsse durch Bitter gegenüber, und das war Bitters (fast) letzte Aktion. Danach nämlich traf sein Schläger etwas zu hoch und in Breitkreuz´ Gesicht, womit für Bitter der Spieltag bitter beendet war. Die daraus resultierende 5-minütige Überzahl nutzte im dritten Versuch der einzige Verteidiger auf dem Eis bei den Füchsen, Patrick Gogulla, wahrscheinlich noch von MacKay abgefälscht (37. Min.). Mit einer Strafe gegen einen weiteren Eisbären ging das Drittel zu ende.

Im Schlussabschnitt verteidigten die Gäste gut in Unterzahl, mussten aber bei gleicher Personalstärke noch einen Treffer schlucken, den Ohmann reingestochert hatte (44. Min.).

Anschließend wurde das Spiel nickeliger, und es saß quasi immer mindestens ein Spieler auf dem Sünderbänkchen. Aus den wechselnden Überzahlsituationen wurden zwar Chancen kreiert, ein Treffer wollte aber nicht mehr fallen – auch dank einer sehenswerten Flugrolle des Gästekeepers Benjamin Voigt (55. Min.).

Mit diesem Sieg schieben sich die Duisburger auf den 6. Tabellenplatz vor.

Das Spiel EV Duisburg – Hammer Eisbären 4:1 (1:1 /2:0 / 1:0)

Tore: 1:0 (8:23) Schöbel (MacKay, Breitkreuz); 1:1 (16:34) Loecke (Nieberle) 5-3; 2:1 (30:14) Breitkreuz (T. Ziolkowski); 3:1 (36:54) MacKay (Gogulla, De. Fischbuch) 5-4; 4:1 (43:24) Ohmann (Hauner)

Strafen: Duisburg 14 Min + Diszi Ohmann; Hamm 21 Min + SD Bitter

Schiedsrichter; Stefan Franz

Zuschauer 582

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Die Fotos vom Oberliga-Spiel der Füchse Duisburg gegen die Hammer Eisbären gibt es HIER

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Freitag, 4.11.2011

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Die 13 spielenden Gäste aus Netphen bekamen in Duisburg kaum ein Bein auf die Erde. Der EV Duisburg, mit nur 5 gelernten Verteidigern, spielte nach vorne, und hinten hielt Linda alles fest, was auf seinen Kasten kam.
Mit ein paar DNL-Leihgaben konnte der Fuchs heute allerdings 20 Spieler aufbieten, Christoph Ziolkowski musste in der Verteidigung aushelfen. Nachdem mit dem ersten Angriff die Siegerländer Sting und Oertel den frühen Treffer verpassten, läuteten die Gastgeber den Torreigen ein und konnte bis zur 7. Spielminute eine 3:0 Führung vorlegen (Tore durch Oprée, Palka und Daniel Fischbuch). Während zweier Strafzeiten verpasste man den Ausbau der Führung durch Schönspielerei, und zum Drittelende kamen die Gäste nochmals in die Nähe des von Björn Linda gehüteten Tores. Die Scheibe landete jedoch sicher in der Fanghand bzw. beim 2. Mal am Pfosten.
In Runde zwei dieses besseren Trainingsspielchens für die Wedauer war die Torausbeute schon wesentlich besser, auch eine Überzahl konnte genutzt werden (Tore durch Breitkreuz, Oprée, Dennis Fischbuch, MacKay, Palka 2x). Obwohl in diesem Abschnitt die Gäste etwas dichter beim Gegner standen, fanden die Jungs von Franz Fritzmeier immer wieder Mittel und Wege, die Siegerländer in deren Verteidigungsdrittel zu beschäftigen.
Im Schlussabschnitt bei einer komfortablen 9:0 Führung konnte Fritzmeier auch ein wenig in der Reihenzusammenstellung experimentieren. Einzig Tim Linke weckte Linda zu Beginn des Durchgangs, danach ging es wieder nur in eine Richtung. Da noch nicht alle Duisburger Spieler getroffen hatten, versuchte sich jeder einmal.
Nachdem Strodel, nochmals Daniel Fischbuch und Breitkreuz das Ergebnis auf 12 hochgeschraubt hatten, ließ sich Gästegoalie Nils Isselhorst auswechseln (49. Min.). Doch nur 57 Sekunden später durfte auch der 2. Torsteher, Hendrik Sirringhaus, hinter sich greifen. Er verhalf anschließend Daniel Fischbuch zu einer Flugeinlage und schwächte sein Team durch eine weitere Strafe (Tor zum 14:0 Breitkreuz). Die Netphener Oertel und Kousek versuchten, ein wenig Druck auf das Fuchsgehäuse auszuüben, damit Linda nicht ganz arbeitslos war, Hrstka und wenig später Markus Schmidt stiegen in der Verteidigungszone (zu) hart ein, doch den vermehrten Platz auf dem Eis –
nutzte der pfeilschnelle Preibisch, der sich und die Scheibe gegen gar vier Gegenspieler behaupten konnte und kaltschnäuzig auch noch den Goalie vernaschte. Den Schlusspunkt zum 16:0 (denn Dennis Fischbuch traf in der Schlusssekunde nicht ins leere Toreck) setzte Breitkreuz mit seinem 4. Treffer am heutigen Tage.
Für die Füchse geht es am Dienstag in eigener Halle mit dem vorgezogenen Spiel gegen Hamm weiter, der EHC Netphen hingegen erwartet bereits morgen die Roten Teufel aus Bad Nauheim.
Das Spiel EV Duisburg – EHC Netphen: 16:0 (3:0 / 6:0 / 7:0)
Tore: 1:0 (2:02) Oprée (MacKay, Breitkreuz); 2:0 (5:25) Palka (Hastenteufel); 3:0 (6:14) Da. Fischbuch (Palka); 4:0 (21:22) Breitkreuz (Schmidt, Strodel); 5:0 (24:30) Oprée (Schmidt) 5-4; 6:0 (27:55) De. Fischbuch (Schmidt, Schöbel); 7:0 (31:09) MacKay (Strodel); 8:0 (31:33) Palka (Preibisch, Oprée); 9:0 (35:16) Palka (Da. Fischbuch); 10:0 (46:08) Strodel (Preibisch); 11:0 (47:12) Da. Fischbuch (Schmidt); 12:0 (37:48) Breitkreuz (MacKay, Schöbel); 13:0 (49:06) Schlipper (De. Fischbuch, Da. Fischbuch) 5-4; 14:0 (50:56) Breitkreuz (MacKay, Schöbel) 5-4; 15:0 (55:23) Preibisch 4-5; 16:0 (57:54) Breitkreuz (MacKay)
Strafen: Duisburg 4 Min. + Diszi Schmidt; Netphen 16 Min. + Diszi Stein
Schiedsrichter: Elvis Melia
Zuschauer: ca. 650
Das Fotoalbum vom Spiel der Eishockey Oberliga West zwischen dem EV Duisburg und dem EHC Netphen gibt es HIER

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