Falken ziehen weiter einsam ihre Kreise
Goalie Patrick Klein parierte 38 Schüsse gegen Heilbronn, trotzdem reichte es nicht für Punkte für das DNL-Team der DEG gegen den Tabellenführer. Konnte man den ersten Abschnitt noch ausgeglichen torlos gestalten, kassierten die Kreutzer-Schützlinge im zweiten zwei Treffer, ein EmptyNetter in der Schlussminute stellte das Endergebnis her.
Am Dienstag Abend bei frostigen Temperaturen schienen nur die Gäste auf Betriebstemperatur zu kommen, sie schnürten die Düsseldorfer über weite Strecken des Spiels im eigenen Drittel ein und ließen nur wenig Chancen auf der anderen Seite zu. Immerhin konnte einerseits DEG-Goalie Patrick Klein seinen Kasten im ersten Abschnitt sauber halten und andererseits die Statistik doch 7 Schüsse auf das Gehäuse der Falken zählen.

Doch da diese allesamt ihr Ziel verfehlten, zumindest nicht hinter dem Zielstrich aufschlugen, ging es torlos in die erste Pause. Zu Beginn des mittleren Abschnittes konnte die DEG eine Unterzahl schadlos überstehen, ja, Manuel Strodel kam gar zu einem Konter. Doch anschließend rappelte es hinter Klein (Pavlu, 27. Min.). Die Gastgeber konnten ihrerseits eine Überzahl nicht nutzen, und eine zweite anschließende wurde durch eine eigene Strafzeit wieder aufgehoben, die Falken bekamen sogar die Gelegenheit, kurzfristig doppelt überzählig das Tor der Rheinländer zu belagern. Mit Ansage fiel dann der zweite Treffer, das heißt zuerst fiel Verteidiger Klingsporn und verschaffte den Gästen eine 2 auf 1 Situation, die Leon Draisaitl locker abschloss (40.).

Eine frühe Strafe gegen die Neckarstädter (Frederik Tiffels hatte Neugebauer ins Tor geschoben) zeigte wieder gutes Penaltykilling der Gäste, sodass die Führung nicht wirklich in Gefahr geriet. Zum Ende des Spiels wurden auch die de Raaf Schützlinge nachlässiger und vergaben beste Chancen, und außerdem war ja auf Goalie Klein Verlass. Doch als 51 Sekunden vor der finalen Sirene mit Bender nochmals ein Falke in die Kühlbox musste, nach DEG-Coach Kreutzer eine Auszeit und den Goalie vom Eis. Bevor jedoch die sechs Düsseldorfer überhaupt in die Aufstellung gekommen waren, konnte Heilbronn befreien und das Spielgerät in die verwaisten Maschen jagen (Laub, 60.). Kahle aus spitzem Winkel, ein wenig Nachgestocher um das Heilbronner Tor und eine Rangelei zwischen Geburtstagskind Strodel (DEG) und dem größeren Saeftel (HN) mit Punktsieg Strodel und 2+2 Minuten auf beiden Seiten waren die letzten Aktionen.
Das Spiel Düsseldorfer EG gegen Heilbronner EC 0:3 (0:0/0:2/0:1)
Tore: 0:1 (26:39) Pavlu (Laub, Bär); 0:2 (39:32) Draisaitl (Kahun, D. Tiffels); 0:3 (59:21) Laub (Bär, Pavlu) 4-5 ENG
Schüsse: 15:41 (7:9/1:16/7:16)
Strafen: 12:16
Schiedsrichter: Christian Neubert
Zuschauer: 93
Es spielten: DEG – Patrick Klein – Kevin Neumüller, Marco Hastenteufel; Eric Stephan, Oliver Püllen; Maik Klingsporn, Tilo Schwittek; Jonas Noske – Marcel Kahle, Marc-Kevin Perkins, Dustin Demuth; Fabio Pfohl, Parker Tuomie, Jari Neugebauer; Stefan Fröhlich, Felix Wolter, Manuel Strodel; Daniel Weber, Cornelius Krämer, Johannes Feuerpfeil, Alexander Schneider
Heilbronn – Kevin Reich – Dominik Tiffels, Steven Bär; Tim Bender, Dominc Steck; Dorian Saeftel, Felix Stokowski – Frederik Tiffels, Alexander Ackermann, Marcel Kurth; Lukas Laub, Jan Pavlu, Marc Michaelis; Roman Pfennings, Dominik Kahun, Leon Draisaitl; Kai Herpich, Lennart Palausch, Tobias Kircher, Erik Gollenbeck, Janik Möser
-
Alle Fotos vom DNL Spiel DEG-Heilbronn findet Ihr HIER
-
Sonntag, 15.1.2012
Rosenheim überrollt DEG
Im zweiten Spiel dieses Wochenendes traf der DEG-Nachwuchs auf die Kollegen aus Rosenheim und tat sich gegen die großgewachsenen Oberbayern über weite Strecken schwer. Nur im mittleren Abschnitt konnten Akzente gesetzt werden, im Schlussspurt allerdings wussten die Gäste ihre optische Überlegenheit in weitere Tore umzusetzen und einen ungefährdeten Sieg einzufahren.

Gerade zu Beginn des Spiels hatten die Gastgeber alle Mühe, überhaupt aus dem eigenen Drittel zu kommen, und früh konnte Rosenheim sich bereits über zwei Treffer freuen (Zientek, 5. Min., Gaschke, 7.), die DEG konnte meist nur Nadelstiche setzen. Auffällig hier besonders die Reihe mit Fabio Pfohl, Parker Tuomie und Jari Neugebauer, doch jeder Scheibenverlust wurde gnadenlos bestraft. Laguzov hatte gar einen weiteren Treffer auf der Kelle, scheiterte aber am Metall. Im Alleingang tankte sich Fröhlich durch, lief seinen Bewachern einfach davon und konnte noch vor der Sirene in Penaltymanier seine Farben wieder heranbringen (18.).

Zu Beginn des mittleren Abschnittes stand noch eine Reststrafe gegen Rosenheim auf der Uhr, und entschlossen wurde diese Start-Überzahl genutzt, dass Gästegoalie Herden nach nur 14 Sekunden hinter sich greifen musste (Pfohl, 21.). Den Schwung wollte man weiter nutzen, Fröhlich schoss nur auf den Mann. Besser machte es die eingangs erwähnte Reihe, kam mit einem 2 auf 1 Konter schnell ins Drittel, und diesmal war es Tuomie, der den Querpass versenkte (23.). Ein weiteres Powerplay für die DEG scheiterte am aggressiven Penaltykilling der Gäste. Nachdem der Rosenheimer Karadakic bei wieder gleicher Spieleranzahl auf dem Eis erst noch freistehend verstolpert hatte, konnte er anschließend die Scheibe an der blauen Linie stoppen und aus der Drehung Patrick Klein im DEG-Gehäuse überraschen (31.). Wieder war alles offen. Es entwickelte sich ein munterer Schlagabtausch, Demuth, Kahle scheiterten am Goalie, Tuomie zockte zu verspielt, gegenüber prüften Zientek, Derepasko und Gaschke die Schoner und Reflexe von Goalie Klein, Reimer die Festigkeit des Gestänges, auf der Anzeigetafel änderte sich nichts. So ging es unentschieden in die Schlussrunde.
Auch im Schlussabschnitt gab es eine frühe Überzahl für die Gastgeber, doch Tuomie, Pfohl und Klingsporn konnten das Spielgerät nicht in den Maschen unterbringen. Eine Befreiung durch schnellen 2 auf 1 Konter konnte dagegen Dominik Luft erfolgreich abschließen (49.). Düsseldorf zog danach wieder konsequenter das Spielgeschehen an sich, doch wer auch immer sich versuchte, Kahle, Fröhlich, Krämer, Neumüller, Perkins scheiterten.

Eine dumme Strafe gegen Perkins brachte dann die Gäste endgültig auf die Siegerstraße. Nach gewonnenem Bully (Dustin Demuth wirkte gegen Dennis Reimer auch wie eine halbe Portion, oder eben Reimer wie ein Riese) mit klassischer Kombination war die Verteidigung ausgehebelt (Reimer, 55.). Zwar versuchte Düsseldorf, sich zu einem, ja besser noch zwei Treffern zu kämpfen, allerdings agierte man nun zu verkrampft und verlor wieder öfter Scheibe und Übersicht. Die Alles-oder-Nichts-Aktion von DEG-Coach Kreutzer 135 Sekunden vor der Sirene, den Goalie zugunsten eines 6. Feldspielers vom Eis zu nehmen, ging denn auch nach hinten los und bescherte den Starbulls den EmptyNetter zum Endstand von 3:6 (Zientek, 59.).
Das DNL-Spiel Düsseldorfer EG gegen Starbulls Rosenheim 3:6 (1:2/2:1/0:3)
Tore: 0:1 (4:20) Zientek (Tausch, Gaschke); 0:2 (6:59) Gaschke (Messner, Merz) 5-4; 1:2 (17:31) Fröhlich (Perkins); 2:2 (20:14) Pfohl (Tuomie) 5-4; 3:2 (22:44) Tuomie (Pfohl, Neugebauer); 3:3 (30:22) Karadakic (Merz, Gaschke); 3:4 (48:18) Luft (Ochmann, Reimer); 3:5 (54:21) Reimer (Alt, Ochmann) 5-4; 3:6 (58:17) Zientek ENG
Schüsse: 26:47 (7:19/8:16/11:12)
Strafen: 8:12
Schiedsrichter: Gordon Schukies, Eric Daniels
Zuschauer: 77
Es spielten: DEG – Patrick Klein – Kevin Neumüller, Marco Hastenteufel; Eric Stephan, Maik Klingsporn; Oliver Püllen, Tilo Schwittek; Jonas Noske – Marcel Kahle, Dustin Demuth, Cornelius Krämer; Fabio Pfohl, Parker Tuomie, Jari Neugebauer; Stefan Fröhlich, Felix Wolter, Marc-Kevin Perkins; Luca Heutmekers, Gereon Erpenbach, Johannes Feuerpfeil, Alexander Schneider
SBR – Timo Herden – Sebastian Alt, Tobias Thalhammer; Christoph Gottwald, Michael Messner; Max Schädler, Nicolai Quinlan; Fabian Rast – Dennis Reimer, Dominik Luft, Dominik Ochmann; Patrick Laguzov, Leopold Tausch, Benjamin Zientek; Maximilian Merz, Florian Gaschke, Julian Karadakic; Matthias Alt, Philipp Derepasko, Mario Worack
-
Alle Fotos vom DNL-Spiel der DEG gegen Rosenheim seht Ihr HIER
-
Samstag, 14.1.2012
Düsseldorfer Nachwuchs ringt Bad Tölz nieder
Im ersten Spiel nach der Weihnachtspause legten zunächst die Gäste aus Bayern in Unterzahl vor, Düsseldorf drehte das Spiel und konnte bis zur 48. Minute auf 5:2 davonziehen. Am Ende wurde es nochmals spannend, in den beiden Schlussminuten kam Bad Tölz noch auf 4 Treffer heran, doch am Ende reichte es für die Gäste nicht mehr zum Punktgewinn.
Zunächst schien es, als habe die Winterpause zu lange gedauert, es brauchte geraume Zeit, bis etwas Spielfluss aufkam, Spielzüge zu erkennen waren. So war auch das erste Powerplay der DEG kaum ein solches zu nennen, und fast folgerichtig konnten die Löwen einen Konter erfolgreich zur erstmaligen Führung abschließen (Ketterer, 8. Min.).

In der Folge wurde das Spiel ruppiger, zwei Male kam es zu „Bambule“ und Rudelbildung. Warum allerdings bei einer Strafenverteilung von 2 Min. gegen Schwittek (DEG) und 2 + 2 Min. gegen Sekesi (Tölz) nach 2 Minuten 5 gegen 5 gespielt wurde, wissen wohl nur die beiden Hauptschiedsrichter... In dieser Zeit jedenfalls, als die zweite Strafe gegen Sekesi lief, bediente Krämer seinen Kollegen Kahle aus der Hintertorposition, und auch Lukas im Gästetor war erstmalig überwunden (15.). Vom Bully weg spitzelte Fröhlich dem Tölzer die Scheibe weg und drang schnell ins Angriffsdrittel,

wo er nur regelwidrig gestoppt (und ins Tor gecheckt) werden konnte. Den fälligen Penalty verwandelte er souverän (15.) - es lagen gerade einmal 6 Sekunden zwischen den beiden Toren!
Sehr zum Verdruss der anwesenden Gästefans und -eltern griffen die Unparteiischen auch im mittleren Abschnitt wiederholt zum Pfeifchen (die Strafen gegen die Gastgeber waren erst im Schlussabschnitt an der Reihe), vor allem als das Kreutzer-Team früh ein Überzahlspiel zum Ausbau der Führung nutzen konnte (22.). Die Freude währte nicht lange, denn DEG-Goalie Patrick Klein wollte eine Scheibe hinter seinem Kasten klären und spielte sie einem Gegenspieler direkt in die Kelle, der dann keine Mühe hatte, die Scheibe in das leere Tor zu schieben (Fissekis, 23.). Feuerpfeil hatte den vierten DEG-Treffer auf der Kelle, scheiterte jedoch am Gestänge, auf der anderen Seite kamen die Gäste zu einem 2 auf 0 und verzogen. Zum Ende des Drittels konnten sich die Rheinländer im Angriffsdrittel festsetzen und das Tor unter „Dauerfeuer“ stellen. Parker Tuomie schließlich gelang der Treffer zur beruhigenderen 2-Tore-Führung 10 Sekunden vor der zweiten Sirene.
Auch wenn sich die Kreutzer-Schützlinge in diesem Abschnitt vermehrt auf der Strafbank einfanden, konnte doch Krämer die Düsseldorfer Torausbeute auf 5 hochschrauben (48.). Die DEG konnte allerdings auch eine fast 60 sekündige doppelte Unterzahl schadlos überstehen;

es war die letzte Strafe des Spiels, die den Gästen in der 59. Minute in die Karten spielte, als die Scheibe irgendwie zwischen Goalie und Gestänge den Weg in die Maschen fand (Disl). Löwentrainer Böhm setzte nun alles auf eine Karte und nahm den Goalie in der letzten Minute für den 6. Feldspieler vom Eis – mit Erfolg (Ott, 60.), doch dann blieben nur noch 14 Sekunden, die ereignislos verstrichen.
Das DNL-Spiel DEG gegen EC Bad Tölz 5:4 (2:1/2:1/1:2)
Tore: 0:1 (7:09) Ketterer (Fischer) 4-5; 1:1 (14:13) Kahle (Krämer, Demuth); 2:1 (14:19) Fröhlich PS; 3:1 (21:58) Schwittek (Neugebauer) 5-4; 3:2 (22:07) Fissekis (Fischer, Koberger); 4:2 (39:50) Tuomie (Neugebauer, Schwittek); 5:2 (47:40) Krämer (Demuth, Kahle); 5:3 (58:43) Disl (Schwarz) 5-4; 5:4 (59:46) Ott (Ketterer, Sekesi) 6. Feldspieler
Schüsse: 23:31 (11:6/7:15/5:10)
Strafen: 18:14
Schiedsrichter: Eric Daniels / Eugen Schmidt
Zuschauer: 119
Es spielten: DEG – Patrick Klein – Kevin Neumüller, Eric Stephan, Oliver Püllen, Maik Klingsporn, Jonas Noske, Marco Hastenteufel, Tilo Schwittek – Stefan Fröhlich, Felix Wolter, Marcel Kahle, Marc-Kevin Perkins, Fabio Pfohl, Luca Heutmekers, Dustin Demuth, Parker Tuomie, Gereon Erpenbach, Cornelius Krämer, Jari Neugebauer, Johannes Feuerpfeil, Alexander Schneider
Bad Tölz – Lukas Müller – Dominik Fuchs, Sebastian Koberger, Thomas Schmid, Simon Mayr, Andreas Schwarz, Fabian Schlager – Huba Sekesi, Max Kimmel, Peter Disl, Florin Ketterer, Christian Heller, Philipp Wachter, Mäx Hüsgen, Nico Fissekis, Johannes Fischer, Luis Rizzo, Thomas Fischer, Christopher Ott
Das Fotoalbum vom DNL-Spiel der DEG gegen EC Bad Tölz gibt es HIER
-
Samstag, 3.12.2011
Auch Krefelder Nachwuchs entführt Punkte aus Düsseldorf
In einem durchwachsenen Spiel an der Brehmstrasse lagen die Gäste aus Krefeld nach knapp 40 Minuten mit 2:0 vorn, der Anschlusstreffer durch Kahle 44 Sekunden vor der 2. Sirene ließ Hoffnungen auf Besserung aufkommen, ein Frühstart der Gäste war jedoch der Auftakt zu einem Debakel für Düsseldorf.
Nach der gleichlautenden DEL-Begegnung von Freitag, bei der nur ein kleiner Punkt in Düsseldorf geblieben war, begrüßte heute der Nachwuchs der DEG die Altersgenossen aus Krefeld. Doch auch heute zeigten sich die Seidenstädter nicht als gute Gäste, Klöpper gewann ein Laufduell gegen Schlipper und konnte gar noch DEG-Goalie Klein überwinden, das ganze nach nur 65 gespielten Sekunden. Danach plätscherte das Drittel mehr schlecht als recht vor sich hin mit gefühlten 3:10 Torschüssen (und genau diese hat die Statistik auch gezählt). Den mittleren Abschnitt begannen die Jungs von Christof Kreutzer zielstrebiger und mit mehr Zug zum Tor.

Ein Treffer wollte allerdings nicht gelingen, und mit einer Strafe gegen die Gastgeber verlagerte sich das Spielgeschehen wieder vor das von Patrick Klein gehütete DEG-Gehäuse. Und erneut traf die alte Weisheit ein: „wenn man vorne nicht trifft, kassiert man hinten“. Es war bereits die 36. Spielminute, Krefelds Giesen stürzte und verlor die Scheibe an Fröhlich, Fröhlich auf Dugain, doch dieser traf nur Goalie Bonness. Im Gegenzug blieb zunächst Bineschpayouh am Gegenspieler hängen, im Nachsetzen jedoch konnte Apel den Puck über die Goalieschulter ins DEG-Tor löffeln (37.). Es keimte nochmals Hoffnung auf, als Demuth Kahle mit einem weiten Pass bediente, dieser sich gegen seinen Bewacher durchsetzen und die Scheibe zum umjubelten Anschlusstreffer versenken konnte (40.). Der Frühstart der Gäste mit Kretschmanns Treffer quasi vom Bully weg nach nur 6 Sekunden im Schlussabschnitt machte diese Hoffnung jedoch zunichte, läutete der Treffer doch eine wahre Torflut für die Seidenstädter und damit eine Klatsche für die DEG ein. Nicht nur, dass die Gastgeber vor dem Tor zu harmlos waren, sie kamen ja kaum einmal wirklich bis dorthin und zum Abschluss, immer wieder wurden Pässe unterbrochen und Düsseldorf regelrecht im eigenen, spätestens jedoch im Mitteleis festgehalten. Nach einem Metalltreffer durch Krefelds Bauermeister schickte Niederehe seinen Kollegen Swinnen ins Angriffsdrittel,

wo dieser Goalie Klein zum 1:4 tunnelte (44.). Gut vier Minuten später erhöhte Domogalla auf 1:5. Nach einem Schuss von Parker Tuomie ließ Krefelds Goalie Bonness die Scheibe zur Seite abprallen und musste sich für den Nachschuss sehr langmachen. Ein kleines Handgemenge um den liegenden Goalie herum bescherte beiden Teams eine 2 Minuten Strafe; Krefelds Steenssens hatte dagegen etwas einzuwenden (er soll das wohl per „Stinkefinger“ zum Ausdruck gebracht haben) – und durfte mit Matchstrafe seinen Spieltag beenden. Symptomatisch für das ganze Spiel war dann ein erneut nicht nennenswertes Powerplay, wobei die Gastgeber sich diese 5 Minuten durch den Versuch, 6 Feldspieler einzusetzen, auch noch um 2 Strafminuten verkürzten. Und es kam schlimmer: statt selbst einen Treffer zu erzielen (Pfohl setzte das Spielgerät neben den Kasten), kassierten die Gastgeber einen weiteren Gegentreffer (Klöpper, 52.). Krefeld war dem nächsten Treffer weiterhin näher als die DEG an einer kleinen Ergebniskosmetik, selbst in Unterzahl. So konnten die Jungpinguine einen ungefährdeten Sieg einfahren und alle 3 Punkte auf die andere Rheinseite entführen.
Das Spiel DEG – Krefelder EV 81 1:6 (0:1 / 1:1 / 0:4)
Tore: 0:1 (1:05) Klöpper (Domogalla, Uglar); 0:2 (36:06) Apel (Bineschpayouh); 1:2 (39:16) Kahle (Demuth); 1:3 (40:06) Kretschmann (Schielke, Mebus); 1:4 (43:58) Swinnen (Niederehe, Kretschmann); 1:5 (48:06) Domogalla (Klöpper, Artem Klein); 1:6 (51:44) Klöpper (Gärtner, Domogalla) 4-4
Schüsse: 23:44 (3:10 / 16:16 / 4:18)
Strafen: DEG – 12 Min., Krefeld 4 Min. + Matchstrafe Steenssens
Schiedsrichter: Eric Daniels
Zuschauer: 103
-
Alle Fotos vom DNL Spiel DEG-Krefeld findet Ihr HIER
Samstag, 26.11.2011
-
In einem zerfahrenen Spiel legten die Junghaie im mittleren Abschnitt 2 Tore vor. Die DEG benötigte eine doppelte Überzahl, um zählbar ins Spiel zu kommen, und ein spätes Erfolgserlebnis durch Daniel Fischbuch. Die Overtime brachte auch keine Entscheidung, im Penaltyschießen trafen Fischbuch (DEG) und Noack (KEC) je 2 Male sowie Solder für den Zusatzpunkt der Haie.
Unter den Augen von Duisburgs Trainer Franz Fritzmeier – immerhin standen mit Schlipper, Klingsporn, Hastenteufel, Fischbuch (DEG) und Solder, Oprée und Raaf-Effertz (KEC) insgesamt 7 Spieler mit Duisburger Förderlizenz auf dem Eis – entwickelte sich anfangs ein recht zähes Spiel mit Vorteilen für die Gäste, ohne jedoch Zählbares mit in die Kabinen nehmen zu können. Einzig der Kölner Metalltreffer, der am Pfosten liegen blieb und im letzten Moment von DEG-Goalie Patrick Klein von der Linie gekratzt wurde, verdient hier eine Erwähnung (8. Min.).

Im Mitteldrittel dauerte zunächst eine frühe Strafzeit gegen die DEG nur 42 Sekunden, als Marius Schmidt den 2. Abpraller reinlöffeln konnte (24.); dass dabei ein kleiner Hai im Torkreis gelegen hat, hatte nur den Goalie behindert nicht aber die Anerkennung des Tores durch die Schiedsrichter. Die erste Spielhälfte war bereits um einiges überschritten, und die DEG bekam die nächste Strafe aufgebrummt. Demuth brauchte sich allerdings nicht einmal auf der Strafbank hinzusetzen, da ging die Tür wieder auf, denn nach einem Schuss von Moser von der Blauen konnte Forminych die Scheibe in den Giebel heben (37.) - das ganze hatte gerade 8 (!) Sekunden gedauert. Danach waren wieder die Kölner dran mit Strafbankwärmen. Zu Schmidt gesellte sich wenig später Becker, DEG-Coach Christof Kreutzer stellte vier Stürmer und einen Verteidiger aufs Eis, und so klappte es dann mit ein wenig Gewühl um das Tor – Fischbuch neben das Tor auf Dugain, der quer vor dem Tor, und Klingsporn konnte zum Anschlusstreffer einschieben (40.). In der verbleibenden Straf- und Spielzeit hatte zwar Bastian noch den Ausgleich auf der Kelle, doch er blieb am eigenen Mann hängen.

Die Marschroute für die DEG hätte jetzt eigentlich lauten sollen „hinten Beton anrühren und ab nach vorn“, was bekanntermaßen – zumindest zeitgleich ausgeführt – recht schwierig ist. So kamen auch immer wieder die Gäste in Scheibenbesitz und zu Schüssen auf und Richtung Tor. Glück hatten die Gäste bei Kahles Schuss, der die Scheibe einmal am Quergestänge entlanglaufen ließ, nicht aber über die Linie (45.). Es ging bereits auf das Ende der regulären Spielzeit zu, und an der Kölner Führung hatte sich noch nichts geändert. Auf einmal erhob sich Geschrei und Reklamieren auf der DEG-Bank und im Fanblock: Köln verteidigte geraume Zeit mit 6 Spielern (+ Goalie) auf dem Eis, bevor das Schiedsrichtergespann dieses bemerkte und unterband. Vorher hatte allerdings auch KEC-Spieler Piehler seinen gebrochenen Schläger auf die DEG-Bank gefeuert und durfte wegen grober Unsportlichkeit bei dieser Unterbrechung bereits das Eis Richtung Dusche verlassen. Für die mutwillige Überzahl ging Latuske auf das Sünderbänkchen – noch 2:58 zu spielen. Patrick Klein verließ sofort seinen Arbeitsplatz für den 6. Feldspieler. Nachdem Fischbuch seinen Schuss über das Torgestänge platziert hatte, rutschte im nächsten Anlauf Dugain ins Tor – ob der Puck dabei auch die Torlinie überquerte? Schiedsrichter Franz sagte „Nein“. Kreutzer mit der Auszeit, danach standen auf Seiten der DEG fünf Stürmer und ein Verteidiger auf dem Eis, und endlich gelang auch Fischbuch sein Treffer, ein wichtiger obendrein (59.).
Die Overtime brachte keine Entscheidung, vielleicht auch weil die Schiedsrichter eine eindeutige und eine mögliche Strafe (auf beiden Seiten) nicht gepfiffen hatten.

Im Shut Out trafen im ersten Durchgang Noack für Köln und Fischbuch für Düsseldorf. Fischbuch durfte den 2. Durchgang einläuten, ebenfalls mit einem Treffer, den wiederum Noack egalisierte. Nach Fröhlichs „Fahrkarte“ zirkelte Solder die Scheibe über Kleins Fanghand zum Jubel für die Gäste aus der Domstadt...
Das DNL-Spiel DEG – KEC 2:3 (0:0 / 1:2 / 1:0 / 0:0 / 0:1)
Tore: 0:1 23:46) Schmidt (Lüsch, Raaf-Effertz) 5-4; 0:2 (26:06) Forminych (Schmidt, Moser) 5-4; 1:2 (39:11) Klingsporn (Dugain, Fischbuch) 5-3; 2:2 (58:40) Fischbuch (Klingsporn) 5-4; 2:3 Solder GWG
Schüsse: 29:38
Strafen: DEG – 10, KEC - 10 + SD Piehler
Schiedsrichter: Stefan Franz
Zuschauer: 155
Die Fotos vom DNL-Spiel zwischen der Düsseldorfer EG und den Kölner Junghaien gibt es HIER
-
Samstag 19.11.2011 / Sonntag 20.11.2011
Im DNL-Spiel an der Brehmstrasse gegen den Eisbären-Nachwuchs dominierten die Bundeshauptstädter von Anfang an das Geschehen. Einzig im Mittelabschnitt konnte die DEG mithalten, musste sich am Ende aber dem übermächtigen Gegner geschlagen geben.
Das erste Drittel war ein Spiel auf ein Tor, nämlich das von Patrick Klein gehütete der DEG. Kamen die Gastgeber kaum aus der eigenen Zone, konnte man fast über einen nur 0:1 Rückstand zur Pause froh sein (Wild, 8. Min.). In der Kabine hatte Trainer Christof Kreutzer wohl die richtigen Worte gefunden, denn der mittlere Abschnitt zeigte zwei fast gleichwertige Teams mit annähernd gleich viel Spielanteilen. Früh eroberte sich Demuth die Scheibe an der Bande und konnte den guten Marvin Cüpper im Berliner Kasten zum Ausgleich überwinden (22. Min.). Schlipper mit dem Pfostentreffer (23. Min.), auch Berlins Ziegler scheiterte am Metall (25. Min.). Die 2. Berliner Strafe (von fachkundigen Berliner Eltern mit nicht druckfähigen Schiedsrichterbeleidigungen von der Tribüne aus kommentiert) brachte der DEG nichts Zählbares ein, im Gegenteil konnte ein Berliner in einen Pass an der blauen Linie stechen und den Gegenangriff starten, den Kabitzky zur erneuten Führung der jungen Bären abschloss – exakt in dem Moment, als der bestrafte Spieler wieder das Eis betrat (29. Min.). Die 3. Strafe gegen Berlin allerdings konnten die Gastgeber dann gewinnbringend nutzen (Fröhlich im Nachsetzen, 30. Min.).

Das war dann auch der Zeitpunkt, als einer der „Spione“, der Dortmunder Coach Frank Gentges die Tribüne verließ. - Die anderen Spione Mathias Roos (Duisburg) und Jesse Panek hielten länger durch. - Zur Spielmitte also ausgeglichen 2:2. Parker Tuomie neben das Tor, Fröhlichs Versuch, den Goalie auszutanzen, war auch nicht von Erfolg gekrönt, gegen Ziegler musste auf der anderen Seite Patrick Klein sein ganzes Können aufbieten, doch mit der ersten Strafzeit gegen Düsseldorf war auch er machtlos (Lascheit, 35. Min.). Fischbuchs Antwort landete am Pfosten. Kurz vor der Pause wurde Schwittek angespielt, von der Strafbank kommend, er legte vor dem Tor quer und Pfohl mit dem Ausgleich (39. Min.). Doch die Freude währte nicht lange, nur 51 Sekunden später lagen die Eisbären nach dem Onetimer von Ziegler wieder vorn.

Der Schlussabschnitt gehörte erneut den Gästen. Parker Tuomie fiel nach der Pause verletzungsbedingt aus, Daniel Fischbuch traf nur das Außennetz, Klein hatte alle Hände voll zu tun. Eine Straf-Entscheidung gegen Wolter brachte 3 ½ Minuten vor dem Ende die Entscheidung – mit einem Pressschlag aus der Kurzdistanz sprang die Scheibe in die Maschen (Koslowski, 57.).
Nach Spielanteilen geht der Sieg so in Ordnung, die Berliner Paradereihe um Kabitzky, Koslowski und Schlenker (50, 51, 53) war an allen Treffern beteiligt. Am Sonntag gibt es für die DEG die Gelegenheit zur Revanche.
Das DNL-Spiel DEG – Eisbären Juniors 3:5 (0:1 / 3:3 / 0:1)
Tore: 0:1 (7:23) Wild (Boiarchinov, Koslowski); 1:1 (21:10) Demuth (Perkins, Klein); 1:2 (28:16) Kabitzky (Koslowski, Boiarchinov); 2:2 (29:58) Fröhlich (Fischbuch, Dugain) 5-4; 2:3 (34:48) Lascheit (Koslowski, Thomé) 5-4; 3:3 (38:07) Pfohl (Schwittek, Tuomie); 3:4 (38:58) Ziegler (Trivellato, Kabitzky); 3:5 (56:29) Koslowski (Thomé, Lascheit) 5-4
Schüsse: 30:45 (8:16 / 17:16 / 5:13)
Strafen: DEG 8 + Diszi Demuth, Berlin 6
Schiedsrichter: Christian Neubert
Zuschauer: 92
Die Fotos vom DNL-Spiel zwischen der Düsseldorfer EG und den Eisbären Juniors Berlin gibt es HIER
-
Im zweiten Spiel der DEG gegen die Eisbären lagen die Gastgeber zur ersten Pause mit 2:0 vorne, ehe Berlin zu Beginn des mittleren Abschnittes innerhalb von zwei Minuten das Spiel drehte. Der Gamewinner fiel dann zwei Minuten vor der Schlusssirene.
Im Gegensatz zum Spiel von Samstag Abend war die DEG von Beginn an wach und konnte früh den ersten Treffer markieren (Pfohl, 2. Min.). Nicht so schön rausgespielt, eher reingestolpert war der 2. Treffer (Neugebauer, 8.). Setzten die Gäste vorher noch einiges dagegen – Gerstung übers Tor, Boiarchinov vom Bully weg in die Fanghand des Düsseldorfer Torstehers Felix Bick, Ehmann von der Blauen, so schienen die Eisbären nach dem 2:0 Rückstand etwas geschockt und für die Gastgeber hatten Demuth, Perkins, Püllen die weitere Erhöhung auf den Kellen, auch Fischbuch und Pfohl in Überzahl.

Der mittlere Abschnitt zeigte ein völlig anderes Bild, Düsseldorf mit der frühen Strafe und Berlin mit dem schnellen Anschlusstreffer (Lascheit, 22.). Doch es kam schlimmer, Fröhlich mit dem Onetimer auf der einen Seite scheiterte, Koslowski mit dem Strahl von der Blauen auf der anderen Seite, und der war drin (23.). Ziegler für die Eisbären war schnell im Drittel, wurde ins Tor gecheckt und bekam einen Penalty zugesprochen, den er eiskalt verwandelte (24.). Damit hatten die Berliner das Spiel gedreht, Düsseldorf geschockt und die Gäste mit Oberwasser feuerten, was das Zeug hielt. Trivellato von der Blauen, Goalie Bick konnte den Schuss entschärfen, war aber noch unten und im falschen Eck, als Kabitzky den Abpraller einschob (28.). Das war der Zeitpunkt, dass Christof Kreutzer seine Auszeit nehmen musste, um wieder etwas Ruhe in seine verunsicherten Reihen zu bringen. Doch ein weiteres Überzahlspiel konnte die DEG nicht nutzen, zu dicht und aggressiv stand der Gegner. Der Treffer für die in weiß spielenden Kreutzer-Schützlinge fiel aber doch noch (Pfohl, 34.). Mit 3:4 ging es zur 2. Pause.

Früh scheiterte zunächst Ehmann an Bick, bevor die Rheinländer sich im Angriffsdrittel festsetzen konnten, im 3. Versuch schließlich zauberte Heutmekers von der Torlinie aus die Scheibe zum umjubelten Ausgleich in die Maschen (4.). Und das muntere Toreschießen ging weiter – in Überzahl legten die Berliner wieder vor (Lascheit gut aus der Hintertorposition bedient, 48.), postwendend fanden die Gastgeber die Antwort, wenn auch das Spielgerät mit etwas von einem Berliner Ausrüstungsgegenstand abprallte (Stephan, 49.). Nach 10 Toren und knapp 50 Minuten war also wieder alles offen. Berlins Faber tanzte 3 Gegenspieler aus, fand aber seinen Meister in Bick, die schnellen Demuth und Perkins verpassten den Querpass, Koslowski traf den Pfosten, Fischbuch nur das Außennetz. So ging es hin und her, bis Fischbuch nacheinander zwei Strafen bekam (unglücklich bis dumm bei diesem Spielstand und zu dem Zeitpunkt), doch mit Mann und Maus und Bick im Tor blieben diese Überzahlsituationen folgenlos. Schlenker konnte den Bandenrückpraller nicht verwerten, weil Bick blitzschnell die andere Ecke dichtmachen konnte, ein Unterzahlkonter mit Demuth blieb am Gegner hängen, dann war Fischbuch zurück, und man stellte sich bereits auf Punkteteilung und Verlängerung ein. Doch in dem Moment, als „die letzten beiden Spielminuten“ angesagt wurden, passierte es: Ziegler auf Schlenker aufs Tor, die Scheibe rutschte flach unter Goalie Bick hindurch. Selbst ein letztes Powerplay für 90 Sekunden und Düsseldorf sowie ohne Goalie konnte dieses Ergebnis nicht mehr korrigieren.
Durch dieses 0-Punkte-Wochenende rutscht die DEG auf den 8. Tabellenplatz, während die Eisbären durch diese volle Punktausbeute den zweiten Platz zementieren können.
Das DNL-Spiel DEG - Eisbären Juniors 5:6 (2:0 / 1:4 / 2:2)
Tore: 1:0 (1:06) Pfohl (Fischbuch, Bastian); 2:0 (7:39) Neugebauer (Schlipper, Hastenteufel); 2:1 (21:54) Lascheit (Koslowski) 5-4; 2:2 (22:39) Koslowski (Faber, Boiarchinov); 2:3 (23:53) Ziegler PS; 2:4 (27:24) Kabitzky (Trivellato); 3:4 (33:55) Pfohl (Bastian, Fischbuch); 4:4 (43:39) Heutmekers (Neugebauer, Schlipper); 4:5 (47:33) Lascheit (Koslowski, Thomé) 5-4; 5:5 (48:46) Stephan (Pfohl, Fischbuch); 5:6 (58:01) Schlenker (Ziegler, Kabitzky)
Schüsse: 26:49 (10:15 / 7:20 / 9:14)
Strafen: DEG – 12 + Diszi Pfohl; Berlin – 8
Schiedsrichter: Elvis Melia
Zuschauer: 84
Das Fotoalbum vom DNL-Spiel der DEG gegen die Eisbären Juniors vom Sonntag gibt es HIER
-
